Archiv unserer Nachrichten

12.10.2011 - Teilnahme an Zugübung im Dankelsheimer Wald

Dankelsheim (tbo) Am frühen Dienstagabend wurde die feierabendliche Ruhe in den Dörfern der nordwestlichen Heberbörde durch Sirenengeheul unterbrochen. Im weitläufigen Waldgebiet zwischen den Ortschaften Heckenbeck und Dankelsheim sollte eine Partyhütte in Flammen stehen. Hierzu wurden die Feuerwehren der Ortschaften Dankelsheim, Gehrenrode und Helmscherode, die im 1. Löschzug der Stadt Bad Gandersheim zusammengefasst sind, alarmiert.

Alarmuebung 12.10.11 - 03

Wie es das Einsatzprotokoll bei Alarmierungen im Zugrahmen vorsieht, ist von den alarmierten Feuerwehren zunächst ein Bereitstellungsraum anzufahren. Von hier aus wird dann gemeinsam zur Einsatzstelle gefahren und der Einsatz im Zugrahmen koordiniert. Dieses Einsatztaktik ist seit einigen Jahren gängige Praxis bei den Feuerwehren der Stadt Bad Gandersheim und bietet mit Ausnahme der etwas längeren Alarmierungszeit deutliche Vorteile beim eigentlichen Einsatz. Der Bereitstellungsraum für den 1. Löschzug befindet sich auf dem Gelände des alten Altgandersheimer Bahnhofs, an dem auch kurz nach der Alarmierung die Kräfte eintrafen um dann gemeinsam den Einsatzort anzufahren.

Nach dem Eintreffen am Dankelsheimer Waldrand, war die Lage noch recht unübersichtlich. Der Zugführer des 1. Löschzugs Andrè Kath aus Dankelsheim lies zunächst eine Wasserversorgung zum angenommenen Brandobjekt errichten. Während der Aufbautätigkeiten wurde schnell klar, das dieser Einsatz größere Dimensionen annehmen würde. Zwei Jugendliche die sich in der Nähe der Partyhütte aufhielten, berichteten von einer Feier die in der Hütte stattfand, als plötzlich der Brand ausbrach. An der Feier nahmen ca. 8 – 10 Personen teil, von denen Einige nach dem Ausbruch des Feuers panisch die Hütte verlassen haben sollen. Den vor Ort angetroffenen Jugendlichen war nichts über den Verbleib der vermissten und teilweise stark alkoholisierten Partygäste bekannt, auch nicht ob alle Personen die Hütte rechtzeitig verlassen konnten.

Alarmuebung 12.10.11 - 04

Inzwischen wurde die Brandbekämpfung der Hütte, sowie die Personensuche in der Hütte durch den Einsatz von Atemschutzgeräteträgern sichergestellt.
Aufgrund dieser dramatischen Lageentwicklung sah sich der Einsatzleiter Kath veranlasst weitere Einsatzkräfte nachzualamieren, um die Personensuche im weitläufigen Waldgebiet einzuleiten. Da die Lichtverhältnisse jetzt schon grenzwertig waren und die Wasserversorgung noch nicht vollständig etabliert war, wurde zusätzlich das Tanklöschfahrzeug (TLF) der Feuerwehr Altgandersheim zur Unterstützung angefordert. Das TLF verfügt über eine autarke Wasser- und Stromversorgung, sowie einen Lichtmast mit Beleuchtungseinrichtungen.

Zeitgleich wurde der 3. Löschzug der Feuerwehr Bad Gandersheim alarmiert, um die Suche der vermissten Personen zu übernehmen. Der 3. Löschzug setzt sich aus den Feuerwehren der Ortschaften Heckenbeck, Ellierode und Wrescherode zusammen und hat seinen Bereitstellungsraum im Ortsteil Wrescherode.

Weiterhin wurde die Sanitätsgruppe der Schwerpunktfeuerwehr Bad Gandersheim angefordert, um den Eigenschutz der Einsatzkräfte vor Ort abzudecken. Auch die Erstversorgung von Brand- oder Unfallopfern wird durch das sanitätsdienstliche Personal der Gruppe sichergestellt. Die Sanitätsgruppe ist voll in das Rettungskonzept der Kreisfeuerwehr Northeim integriert und kann im Bedarfsfall bei Einsatzätzen kreisweit angefordert werden.

Alarmuebung 12.10.11 - 16 Alarmuebung 12.10.11 - 23

Da eine so große Anzahl von Einsatzkräften, die deutlich unterschiedliche Aufgaben wahrnehmen sollen, nicht mehr mit den Bordmitteln einer Ortsfeuerwehr mit Grundausstattung geführt werden kann, wurde die Technische Einsatzleitung (TEL) des Brandabschnitts Nordost mit alarmiert. Die TEL Nordost ist in der FTZ Bad Gandersheim stationiert und wird mit speziell für die Lageführung ausgebildeten Personalen aus dem gesamten Brandabschnitt besetzt.

Alarmuebung 12.10.11 - 54

„Technische Einsatzleitungen sind als Dienstleister der Feuerwehr für die Einsatzleiter vor Ort zu verstehen. Sie sind Einheiten der Kreisfeuerwehr Northeim und haben die Aufgabe bei Schadensereignissen eine zielgerichtete Koordination aller Einsatzkräfte sicherzustellen.“ So der Zugführer der TEL im Landkreis Northeim Marco Waßmann, der ebenfalls mit vor Ort war. „Das Personal der TEL übernimmt nicht die Führung des Einsatzes, das obliegt weiterhin dem zuständigen Einsatzleiter der Einsatzstelle. Es wird lediglich die Ausstattung der TEL, bestehend aus verschiedenen Funkgeräten, EDV gestützten Lagekarten und Personal zur Führungsunterstützung bereitgestellt. Der Einsatzleiter behält immer die volle Entscheidungsbefugnis und Verantwortung für seinen Einsatz.“ Eine wesentliche Maßnahme bei einem Einsatz dieser Größenordnung ist die Unterteilung des Einsatzgebietes nach taktischen Gesichtspunkten („Ordnung des Raumes“) und die Schaffung von untergeordneten Führungsstrukturen, z. B. durch Einsatzabschnitte. In diesem Übungsszenario wurden verschiedene Einsatzabschnitte gebildet und die Trennung der Funkkreise vorgenommen, um hier einen geordneten Sprechfunkverkehr sicherstellen zu können.

Bildung von Einsatzabschnitten für geordnete Führungsstrukturen

Die Feuerwehren des 1. Löschzugs waren im ersten Einsatzabschnitt mit der Wasserförderung und Brandbekämpfung sowie der Menschenrettung im Bereich des eigentlichen Brandobjekts beschäftigt. Hierbei wurden Sie von der Ortsfeuerwehr Altgandersheim unterstützt.

Im zweiten Einsatzabschnitt wurde die weiträumige Personensuche von den Feuerwehren des 3. Löschzugs durchgeführt. Hierzu strukturierten sich die Einsatzkräfte zu Menschenketten, um das Waldgebiet geordnet zu durchkämmen. Nach kurzer Zeit wurden die Suchenden auch fündig. Eine vermisste Person wurde in einem Steinbruch gefunden. Offensichtlich war diese einen Abhang hinuntergestürzt und wurde unter Baumstämmen eingeklemmt.

Umgehend wurde das TLF der Feuerwehr Altgandersheim, das sich bereits im Einsatz vor Ort befand, aus seinem bisherigen Auftrag gelöst um die Menschrettung der eingeklemmten Person zu unterstützen. Zeitgleich wurde das Löschgruppenfahrzeug (LF) der Feuerwehr Altgandersheim, das sich noch am Standort befand, nachalarmiert.

Nach dem Eintreffen der Altgandersheimer Brandschützer bei der eingeklemmten Person wurde ein weiterer Einsatzabschnitt gebildet. Die Tätigkeit in den anderen Abschnitten wurde durch diese Maßnahme nicht beeinträchtigt und wurde wie angeordnet weitergeführt.

Alarmuebung 12.10.11 - 40  Alarmuebung 12.10.11 - 45

Schnell wurde die Einsatzstelle bei der eingeklemmten Person ausgeleuchtet, die Person (Dummypuppe) routiniert durch den Einsatz von Hebekissen aus der misslichen Lage befreit und an den Rettungsdienst übergeben.

In den anderen Einsatzabschnitten wurden inzwischen alle vermissten Personen wohlbehalten gefunden und der Brand gelöscht. Um ca. 21:00 Uhr der „Abmarschbefehl“ an alle Einsatzkräfte gegeben.

Bei einer kurzen Abschlussbesprechung am Feuerwehrgerätehaus Dankelsheim dankte der Einsatzleiter André Kath allen Einsatzkräften für die Einsatzbereitschaft und zeigte sich beeindruckt von den gezeigten Leistungen. Die Führung eines Einsatzes aus und mit Unterstützung einer TEL war für Kath auch eine neue Erfahrung, die er aber sehr positiv verarbeiten konnte. Im Anschluss an Kaths Worte appellierte Stadtbrandmeister Axel Röstel, der der Übung von Anfang an beiwohnte, an alle Führungskräfte sich nicht zu scheuen die TEL bei Einsätzen dieser Größenordnung anzufordern und auch den Einsatz mit der TEL regelmäßig zu üben. Auch Röstel bedankte sich für die tolle Einsatzbereitschaft und übergab das Wort an den Gruppenführer der TEL Nordost Herwig Zwickert, der an den Appell Röstels anknüpfte und eindeutig seine ausdrückliche Unterstützungsbereitschaft bei Übungen, Ausbildungsvorhaben und Einsätzen signalisierte.

Um 21:30 Uhr wurde die Übung offiziell beendet und die Einsatzkräfte in ihre Heimatstandorte „entlassen“. Eine detaillierte Auswertung der Alarmübung erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt und wird den beteiligen Wehren entsprechend zugeleitet.

Weitere Fotoimpressionen der Alarmübung finden Sie unter dem folgenden Hyperlink:

www.kfv-northeim.de/Uebungsfotos/1.LZUG_12.10.2011/html/index-1.html
 


29.07.2011 - Kameraden der FFW Helmscherode beteiligen sich auch 2011 wieder am Absperr- und Ordnungsdienst für die Gandersheimer Domfestspiele
.
Die Gandersheimer Domfestspiele sind weit über die Grenzen Bad Gandersheims bekannt. In diesem Jahr stehen die Stücke „Sprüh`s auf jede Wand“, „Was Ihr wollt“, „AIDA“, „Wie im Himmel“ und als Kinderstück „Pinocchio“ auf dem Programm. Auch die Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Bad Gandersheim sind seit vielen Jahren in die Arbeit und den Ablauf eingebunden, indem der Absperr- und Ordnungsdienst für alle Aufführungen übernommen worden ist. Natürlich sind die Kameraden der Feuerwehr Helmscherode seit Anbeginn dieser Absperrdienste mit dabei.

Zum Absperrdienst gehört die Absperrung der Innenstadt für den öffentlichen Straßenverkehr mit Kraftfahrzeugen, damit die Besucher ungestört vom Verkehrslärm die Vorführungen genießen können. An verschiedenen markanten Absperrpunkten sind Kameradinnen und Kameraden postiert, um für Rettungsfahrzeuge die Absperrung schnell beiseite zu schaffen und verunsicherten Verkehrsteilnehmer den richtigen Weg zu weisen.



So haben auch in diesem Jahr die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren Helmscherode mit zum Gelingen der Domfestspiele beigetragen.


18./19.06.2011 - Isetta-Parade beim Dorffest der Freiwilligen Feuerwehr Helmscherode
.
So ein Dorffest mit einer ungewöhnlich großen Besucheranzahl wie in diesem Jahr hat Helmscherode bisher nur selten erlebt. Es ging wie in den vergangenen Jahren in dörflicher Atmosphäre los. Für jeden Besucher wurde etwas geboten, von einem leckeren Kuchenbuffet im Feuerwehrhaus, über Gegrilltes von Gasgrill und kühle Getränke. Für die Kinder des Dorfes wurden Spiele angeboten. Im Laufe des Samstagnachmittags trafen ca. 25 Oldtimer vom Typ BMW Isetta vor dem Festplatz ein. Die Besitzer der Vehikel befanden sich auf einer Ausfahrt durch die Region und waren am frühen Samstagmorgen von einem Isettatreffen, das im nahen Bockenem stattfand, gestartet. Kurz vor der Rückkunft kehrten die "Knutschkugel"-Besitzer noch schnell in Helmscherode ein, um sich für die letzten Kilometer zu stärken. Natürlich wurde nach dem Besuch der Gäste am Samstag und Sonntag noch kräftig in Helmscherode weitergefeiert.

22.01.2011 - Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Helmscherode
.
Auf der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Helmscherode, die am vergangenen Sonnabend im Schulungsraum der Feuerwehr stattfand, konnte der Ortsbrandmeister Martin Rademacher 23 Brandschützer der eigenen Wehr (22 Aktive, ein passives Mitglied) sowie die Ortsvorsteherin Hiltrud Miehe begrüßen. Da sich der Stadtbrandmeister Axel Röstel aufgrund überschneidender Sitzungen für einen späteren Zeitpunkt angekündigt hatte, eröffnete Rademacher die Versammlung um 19:30 Uhr in diesem Kreis.

Nach Feststellung der Beschlussfähigkeit und Verlesung des Protokolls der Vorjahressitzung berichtete Rademacher über die Aktivitäten der Ortswehr im vergangenen Jahr. Glücklicherweise gab es auch in 2010 keinen Einsatz im eigenen Ortsgebiet. Insgesamt war ein Brandeinsatz und einige Hilfeleistungseinsätze in der Jahresstatistik zu verzeichnen. Auch im vergangenen Jahr beteiligten sich die Helmscheröder wieder an den Absperrdiensten für die Domfestspiele. Hier dankte Rademacher besonders dem Ehrenortsbrandmeister Wilfried Arndt für sein persönliches Engagement diesbezüglich. Beim Unterpunkt Dienstabende ermahnte Martin Rademacher die Anwesenden erneut die Dienstabende regelmäßig zu besuchen. Obwohl sich die Ausbildung und das Themenangebot in den letzten Jahren stetig verbessert hat, seien die Dienstabende 2010 eher mäßig besucht gewesen. Höhepunkte der Ausbildung im vergangenen Jahr waren u.a. die Ausbildung im März „Personenrettung nach Verkehrsunfall“. Hierbei kam der Rüstwagen (RW) der FTZ Bad Gandersheim und hydraulisches Hilfeleistungsgerät zum Einsatz. Im August wurde die „Wasserförderung über Schlauchbrücken“ mit Einsatz des Schlauchwagens (SW) der FTZ Bad Gandersheim praktisch durchgeführt. Weitere Schwerpunkte der Ausbildung waren theoretische Unterweisungen zu aktuellen Themen des Brandschutzes, so z.B. die Gefahren, die bei der Brandbekämpfung von Photovoltaikanlagen, ausgehen. Dieses Thema wird die Brandschützer aufgrund aktueller Geschehnisse auch im kommenden Jahr verstärkt beschäftigen.

Die Integration in den 1. Löschzug der Freiwilligen Feuerwehr Bad Gandersheim, die aus den Wehren Dankelsheim, Gehrenrode und Helmscherode besteht, ist nahezu vollständig vollzogen und wurde in 2010 insgesamt in drei gemeinsamen Übungen weiter ausgebaut. Nach Übungen im Frühjahr in Gehrenrode und im Sommer in Dankelsheim, fand im Oktober letzten Jahres eine Zugübung in Helmscherode statt. Hierbei wurden neben der Rettung von Personen aus Gebäuden durch Atemschutzgeräteträger auch die Tätigkeiten bei der Errichtung einer Schlauchüberführung (Schlauchbrücke) und die Wasserförderung über längere Wegstrecken weiter vertieft. Auch im Jahr 2010 beteiligte sich die Feuerwehr Helmscherode wieder an den Altpapiersammlungen für die Jugendfeuerwehr Gremsheim. Hier dankte Rademachern besonders den Kameraden Wilfried Arndt und Hennig Probst, die durch den Einsatz ihrer privaten Traktoren nebst dem erforderlichen Kraftstoff die effektive Sammlung im eigenen Ortsteil ermöglicht haben.

Lehrgänge wurden in 2010 von Tanja Basso (Truppmann II Ausbildung - FTZ Bad Gandersheim) und Thomas Schulz (Truppführer Ausbildung - LFS Celle) erfolgreich besucht.

In diesem Jahr standen einige Neubesetzungen von Funktionsträgern innerhalb der Feuerwehr Helmscherode sowie des Kommandos an. So waren die Positionen des Gerätewarts, seines Stellvertreters, des Atemschutzgerätewarts sowie des Schriftführers neu zu besetzen. Der scheidende Gerätewart Klaus Nothdurft und der Atemschutzgerätewart Andreas Schumann stellten sich der Widerwahl und wurden erneut einstimmig für die nächsten sechs Jahre im Amt gewählt. Der stellvertretene Gerätewart Wilfried Kelp stellte seinen Posten aus Altersgründen zur Verfügung. Hier wurde Steffen Geske einstimmig von der Versammlung als sein Nachfolger im Amt bestätigt. Auch der Schriftführer Siegfried Laue, der sein Amt im Kommando seit 18 Jahren inne hatte, stellte sich ebenfalls aus Altersgründen nicht der Wiederwahl. Rademacher dankte Laue nochmals persönlich für seine langjährige Einsatzbereitschaft und überreichte ihm als Anerkennung für die geleistete Arbeit und die langjährige Treue zum Dank einen Präsentkorb. Als seine Nachfolgerin wurde Tanja Basso mit 100% der anwesenden Stimmberechtigten gewählt. Die „Dienstgeschäfte“ werden in den nächsten Wochen an die jeweiligen Nachfolger übergeben.



Bevor zum Tagesordnungspunkt „Beförderungen und Ehrungen“ übergegangen wurde, verlas der Kassenwart Thomas Schulz den Kassenbericht 2010. Der Kassenprüfer der letzten Amtsperiode Hendrik Geske berichtete über keinerlei Unregelmäßigkeiten innerhalb der Kassenführung und bat, auch in Namen seines Mitstreiters im Amt, um Entlastung des Vorstands. Dieser Bitte wurde von der Versammlung einstimmig stattgegeben. Im Anschluss wurde Rüdiger Probst für die nächsten zwei Jahre als neuer Kassenprüfer gewählt. Zusammen mit Wilfried Kelp ist er nun als Kassenprüfer der Feuerwehr Helmscherode eingesetzt.

In diesem Jahr gab es nur eine Beförderung zu verzeichnen, so wurde der Oberfeuerwehrmann Thomas Schulz zum Hauptfeuerwehrmann ernannt. Nachdem die Beförderung „kurz und schmerzlos“ vollzogen wurde, ging Rademacher noch kurz auf die bevorstehenden Feste und geplanten Veranstaltungen im Jahr 2011 ein, bevor er das Wort an Ortsvorsteherin der Gemeinde Helmscherode Hiltrud Miehe übergab.



Miehe danke der Feuerwehr Helmscherode für ihren Einsatz in punkto Sicherheit und „Dorfleben“ im Jahr 2010 und wünschte allen Kameraden und Kameradinnen allseits eine unfallfreie Rückkehr vom Einsatz- und Übungsdienst. Im Anschluss überbrachte Hendrik Geske in seiner Eigenschaft als Mitglied des Stadtrats Bad Gandersheim die Grußworte von Verwaltung und Rat der Kurstadt. Gleichfalls dankte er den Mitgliedern der Feuerwehr für ihren Einsatz im „Brandschutzwesen“ und schloss sich den Wünschen seiner Vorrednerin an.

Um 20:30 Uhr wurde die Versammlung von Martin Rademacher offiziell beendet. Im Anschluss an den offiziellen Teil wurde ein Imbiss gereicht, kurz nach dem beginn der „Essensausgabe“ konnten die Helmscheröde abschließend noch den Stadtbrandmeister Axel Röstel als späten Gast in ihren Reihen begrüßen. Röstel, der trotz des „strammen“ Programms verschiedener Jahrshauptversammlungen im Stadtgebiet noch den Weg nach Helmscherode fand, überbrachte in seiner kurzen Ansprache nochmals die Grüße von Rat und Verwaltung und dankte den Mitgliedern der Feuerwehr Helmscherode für Ihr Engagement im vergangenen Jahr. Weiterhin berichte der Stadtbrandmeister von den Großeinsätzen der letzten Wochen in Bad Gandersheim und wies in diesem Zusammenhang nochmals daraufhin hin, dass ein Nichtbesuchen der Dienstabende nicht zu tolerieren sei. Er ermahnte alle Mitglieder der Feuerwehr regelmäßig an Ausbildungen und Dienstabenden teilzunehmen, um Fit für einen potentiellen Einsatz zu sein und nicht zur Gefahr für die eigene Sicherheit und die der Kameraden zu werden. Bei seinem Ausblick in die Zukunft kristallisierte sich als Ausbildungsschwerpunkt für das Jahr 2011das Thema „Sicherheit bei der Brandbekämpfung und Einsätzen an Photovoltaikanlagen“ heraus. Gerade der letzte Wintereinbruch mit großen Schneemengen habe gezeigt, das hier deutliche Risikofaktoren für Feuerwehrkräfte bestehen, die es zu sensibilisieren gilt. Abschließend wies Röstel noch auf einen erfreulichen Umstand hin, die Feuerwehren im Landkreis können seit Kurzem nun auf zwei Baufachberater zurückgreifen, die dem Einsatzleiter bei Fragen zur Statik von Gebäude- und Dachkonstruktionen hilfreich zu Seite stehen. Röstel reihte sich nach seiner Rede in die Reihen der Helmscheröder Brandschützer ein, um den Abend mit vertiefenden Gesprächen zur Kameradschaftspflege ausklingen zu lassen.
.


06.11.2010 - Freiwillige Feuerwehr Helmscherode rettet Katze (im Vorbeigehen) vorm Erstickungstod

Nicht schlecht staunten die Bewohner eines Hauses in Helmscherode, als Sie am Sonnabendmorgen die Rollläden Ihrer Fenster öffneten. Auf einem Holzspalier am Grundstückseingang saß eine zunächst nicht definierbare Kreatur mit einer Konservendose auf dem Kopf. Zunächst vermuteten die Anwohner einen Steinmarder, doch bei genauerem Hinsehen entpuppte sich das Tier als eine kleine Katze. Das total verängstigte Geschöpf hatte sich in der Nacht wohl an den „Gelben Säcken“, die in einer hölzernen Mülltonnenbox gelagert waren, zu schaffen gemacht. Beim Versuch an den wohlriechenden Inhalt einer leeren Dose Katzenfutter zu gelangen war das Tier vermutlich zu weit in die Dose hineingeschlüpft. In seiner Not hatte es sich noch auf das nahe Holzspalier retten können. Aufgrund des total durchnässten Fells ist anzunehmen, dass es hier die halbe Nacht lang ausgeharrt hat.

Während die Hausbewohner noch überlegten wie das Tier nun zu befreien wäre, kamen Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Helmscherode, die sich an der Altpapiersammlung für die Jugendfeuerwehr Gremsheim beteiligten, am Ort des Geschehens vorbei. Ohne lange zu zögern, befreite ein beherzter Feuerwehrmann das Kätzchen aus seiner misslichen Lage. Nach einer kurzen Phase der Orientierungslosigkeit flüchtete der Stubentiger auf schnellen Pfoten und verschwand in der Ferne. Es ist anzunehmen, das die Katze keine Folgeschäden davongetragen hat. Dieser Einsatz zeigt einmal wieder, dass die Feuerwehrleute de Feuerwehr Helmscherode auch bei Expeditionen ins Tierreich Ihren Mann stehen können!

 

11.10.2010 - Gemeinsame Herbstübung des 1. Löschzuges der Freiwilligen Feuerwehr Bad Gandersheim

Am Montag den 11.10.2010 fand im Ortsteil Helmscherode die gemeinsame Herbstübung des ersten Löschzuges der Freiwilligen Feuerwehr Bad Gandersheim statt.

  1. Loeschzug in Helmscherode - 03

Da die Übung aus der Bereitstellung heraus durchgeführt werden sollte, fanden sich die beteiligten Feuerwehren aus den Ortsteilen Helmscherode, Gehrenrode und Dankelsheim, sowie die Besatzungen eines Schlauchwagens und eines Rettungswagens der Schwerpunktfeuerwehr Bad Gandersheim um 18:30 Uhr am Feuerwehrgerätehaus Helmscherode ein. Die Lageeinweisung in das Übungsgeschehen erfolgte durch den Ortsbrandmeister Martin Rademacher, der auch maßgeblich an der Planung und Vorbereitung dieser Zugübung beteiligt war.

Die Lage sah einen Großbrand in einem holzverarbeitenden Betrieb im Ortskern von Helmscherode vor. Bedingt durch die ungünstige räumlich Lage der Produktionsstätte, musste die Brandbekämpfung von unterschiedlichen Seiten durchgeführt werden. Hierzu war es erforderlich teilweise längere Wasserversorgungsstrecken zum Brandobjekt zu errichten. Dabei kam auch die 4,20 m hohe Rohr-Schlauchüberführung (Schlauchbrücke) des Schlauchwagens der FTZ Bad Gandersheim zum Einsatz, deren Aufbau bereits im August dieses Jahres im Rahmen eines normalen Dienst- und Übungsabends von den Mitgliedern der Feuerwehr Helmscherode geübt wurde.

1. Loeschzug in Helmscherode - 06

Die Einsatzkräfte die unmittelbar am und im Brandobjekt eingesetzt wurden, sollten mit einem möglichst realistischen Szenario konfrontiert werden. Hierzu wurden zur Darstellung der vermissten Personen neben zwei Dummy-Puppen auch zwei Mitglieder der Jugendfeuerwehr Gremsheim im Gebäudekomplex positioniert. Letztere machten lautstark auf Ihre angenommenen Verletzungen aufmerksam. Ergänzend wurde der Werkstatt- und Lagerbereich der Tischlerei mittels Nebelmaschine künstlich vernebelt.

1. Loeschzug in Helmscherode - 26Im Verlauf der Übung, die offiziell um 19:00 Uhr begonnen wurde, wurden insgesamt drei Löschwasserversorgungsstrecken aufgebaut. Zwei wurden aus dem örtlichen Wasserversorgungsnetz (Hydranten) gespeist. Für die dritte Wasserförderstrecke wurde das Löschwasser aus einem nahen Brunnen gepumpt.

Nachdem die Wasserversorgung errichtet war, konnte der Innenangriff und die Menschenrettung eingeleitet werden. Hierzu waren insgesamt fünf Atemschutzgeräteträger, die in zwei Trupps agierten, eingesetzt. Zuerst wurden die realen Verletztendarsteller vom ersten Atemschutztrupp aus dem vernebelten Gebäudekomplex gerettet, hierbei kam unter anderem auch ein Rettungstuch zum Einsatz. Die verletzten Personen wurden nach Ihrer Rettung dem Rettungsdienst der Schwerpunktfeuerwehr Bad Gandersheim übergeben, die zum Eigenschutz der an der Übung beteiligten Einsatzkräfte mit vor Ort waren.

Bei den Rettungstätigkeiten erlitt ein Atemschutzgeräteträger einen simulierten Schwächeanfall und musste vom Atemschutz-Sicherungstrupp aus dem Gebäude gerettet werden. Diese flexible Art der Lageergänzung wird gern von den Verantwortlichen vor Ort eingesteuert, um die Einsatzkräfte auch auf unvorhergesehene Szenarien vorzubereiten. Natürlich nur wenn es der Übungsverlauf zulässt.
Um ca. 20:30 Uhr wurde die Übung beendet und mit dem Abbau der Gerätschaften begonnen.

1. Loeschzug in Helmscherode - 59Schwerpunkte der Übung waren u.a. der psychisch und physisch fordernde Einsatz von Atemschutzgeräteträgern, die Wasserförderung über längere Wegstrecken mit Aufbau einer Rohr-Schlauchüberführung, die Brandbekämpfung mit mehreren Brandabschnitten und deren und Koordination sowie das Zusammenwirken verschiedener Feuerwehren im Zugrahmen.
Während der Übung konnten wertvolle Erkenntnisse für den Ernstfall gewonnen werden, die in einer Nachbesprechung im Dorfgemeinschaftshaus Helmscherode im Kreise der beteiligten Ortsbrandmeister, Gruppen- und Truppführer gemeinsam erörtert wurden.

Mit Bratwurst, Getränken und vertiefenden Gesprächen zur Kameradschaftspflege wurde der Übungsabend am Feuerwehrgerätehaus Helmscherode beendet.
Rademacher dankte allen eingesetzten Kräften für die gezeigten Leistungen und die ehrenamtliche Bereitschaft sich in den Feuerwehren zu engagieren. Ein besonderer Dank geht auch an Karl Funke, der durch die Bereitstellung des Übungsobjekts ein sehr realistisches Übungsszenario ermöglicht hat.

Mehr Fotos der Übung:

www.kfv-northeim.de/Uebungsfotos/1.LZUG_11.10.2010/html/index-1.html

Eingesetzte Kräfte:

- TSF (TragkraftSpritzen Fahrzeug)Ortsfeuerwehr Helmscherode (1/10)
- TSF Ortsfeuerwehr Gehrenrode (1/6)
- TSF Ortsfeuerwehr Dankelsheim (1/7)

- RTW (ReTtungsWagen) Schwerpunktfeuerwehr Bad Gandersheim (1/2)

- SW 2000 (SchlauchWagen) der FTZ Bad Gandersheim (1/2)

- 5 eingesetzte AGT (Atemschutzgeräteträger)

- 2 Mitglieder Jugendfeuerwehr Gremsheim (Verletzendarsteller)

Übungsbeobachter:

- Stadtbrandmeister mit KdoW (KommandoWagen)
- Pressesprecher Brandabschnitt Nordost


04.09.2010 - Feuerwehr Helmscherode führt erneut Altpapiersammlung durch

Heute war es mal wieder soweit, Mitglieder der Feuerwehr Helmscherode sammelten am frühen Samstagmorgen das Altpapier ein, um es zum Sammelplatz nach Gremsheim zu bringen. In Gremsheim wird das Papier nochmals vorsortiert und zerkleinert auf einen Sattelauflieger verladen, bevor es zur einem Recyclingbetrieb gebracht wird.

Die Sammlung wird inzwischen seit 2 Jahren durchgeführt und ist schon zu einer festen Institution in den Dörfern des nördlichen Landkreises Northeim geworden. Organisator ist die Jugendfeuerwehr Gremsheim, die den Erlös der Altpapiersammlung für die Beteiligung an den Kosten eines neuen Mannschaftstransportwagen (MTW) für die Jugendfeuerwehr einsetzen möchte.

Dieser Einsatz zeigt, das sich die Mitglieder der Helmscheröder Brandschützer auch neben dem ehrenamtlichen Feuerwehrdienst aktiv an notwendigen Beschaffungen, in Zeiten knapper finanzieller Mittel, beteiligen und somit zusätzlich einen wertvollen und wichtigen Beitrag zur Förderung und zur Bindung von Kindern und Jugendlichen an die Gesellschaft und das Zusammenleben in ihrer Heimatregion leisten.

 


18.08.2010 - Ausbildung am SW 2000 - Wasserförderung über 'Schlauchbrücken'

Am Mittwoch den 18.08.2010 führten die Kameraden der Feuerwehr Helmscherode im Rahmen eines normalen Dienst- und Übungsabends eine Ausbildung mit dem Schlauchwagen (SW 2000) der FTZ Bad Gandersheim durch.

Schwerpunkt der Übung war Überquerung von Verkehrswegen mit die Wasserförderstrecken. Die Ausbildung musste kurzzeitig wegen Starkregen unterbrochen werden. 


21.06.2010 - Feuerwehr Helmscherode übt gemeinsam mit dem 1. Löschzug die Brandbekämpfung und Menschenrettung

Am Montag den 21.06.2010 trainierten die Feuerwehren des Löschzuges 1 gemeinsam das Zusammenspiel im Zugrahmen. Zum Löschzug 1 gehören die Ortsfeuerwehren Dankelsheim, Gehrenrode und Helmscherode. Die Übung war den beteiligten Wehren im Vorfeld bekannt und wurde aus der Bereitstellung begonnen.



Hierzu trafen sich die Feuerwehren um 19:00 Uhr an der Grundschule Dankelsheim und wurden durch den Ortsbrandmeister André Kath, der das Übungsszenario erarbeitet hatte, in die Lage eingewiesen. Schwerpunkte der Übung sollten unter anderem der Einsatz von Atemschutzgeräteträgern und das Zusammenwirken verschiedener Feuerwehren im Zugrahmen sein. Zur Eigensicherung der Einsatzkräfte war ein Rettungswagen mit Sanitätspersonal von der Feuerwehr Bad Gandersheim vor Ort.

Die angenommene Lage, die von den Einsatzkräften abgearbeitet werden musste, basierte auf der Annahme eines Scheunenbrandes im Dankelsheimer Ortskern. Die Größe des betroffenen Gebäudekomplexes machte eine Brandbekämpfung von mehren Seiten erforderlich, hierzu wurden verschiedene Wasserförderstrecken zum angenommen Brandobjekt errichtet. Die Löschwasserversorgung erfolgte aus dem örtlichen Wasserversorgungsnetz und einer Löschwasserzisterne nahe der Dankelsheimer Kirche. Weiterhin sah die Übungslage die Rettung von Menschen aus dem Brandobjekt vor. Hierzu wurden in der vernebelten Scheune zwei Verletztendarsteller platziert, die von den Trupps unter Atemschutz aus dem Gebäude gerettet werden sollten. Neben der Rettung der Personen, hatten die Einsatzkräfte weitere Aufgaben zu bewältigen, so mussten beispielsweise einige Kunststoffkanister mit Düngemittel aus der Scheune geborgen werden, um eine weitere Gefährdung der Umwelt und der eingesetzten Kräfte durch Chemikalien auszuschließen.

Während der ca. einstündigen Übung konnten wertvolle Erkenntnisse für den Ernstfall gewonnen werden. Insgesamt waren 34 Feuerwehrleute eingesetzt, acht davon waren im Atemschutzeinsatz.

Im Anschluss an die Übung wurden die Beteiligten im Feuerwehrgerätehaus Dankelsheim mit Getränken und Bratwurst versorgt.

Mehr Fotos der Übung sind unter dem u.a. Hyperlink zu sehen.

www.kfv-northeim.de/Uebungsfotos/1.LZUG_21.06.2010/html/index-1.html

-----------------------------------------------------------------------------------

Eingesetzte Kräfte:

- TSF (TragkraftSpritzen Fahrzeug) Ortsfeuerwehr Dankelsheim (1/14)
- TSF Ortsfeuerwehr Helmscherode (1/8)
- TSF Ortsfeuerwehr Gehrenrode (1/5)
- RTW (ReTtungsWagen) Schwerpunktfeuerwehr Bad Ganderhseim (1/3)

Statistik:

- 3 TS (TragkraftSpritzen) im Einsatz
- 3 C-Stahlrohre
- 1 B-Strahlrohr mit Stützkrümmer
- 8 eingesetzte AGT (Atemschutzgeräteträger)

Übungsbeobachter:

- Stadtbrandmeister mit KdoW (KommandoWagen)
- Pressewart Brandabschnitt Nordost (privat PKW)

 


31.03.2010  Übung / Ausbildung: Personenrettung nach Verkehrsunfall

--> Fotoimpressionen der Ausbildung <--

Am Mittwoch den 31.03.2010 führten die Kameraden der Feuerwehr Helmscherode im Rahmen eines normalen Dienst- und Übungsabends eine Ausbildung mit dem Rüstwagen (RW) der FTZ Bad Gandersheim durch. Die Ausgangssituation für diese Ausbildung basierte auf der angenommenen Lage, dass eine Person bei einem Verkehrsunfall im Ortskern von Helmscherode in einem PKW eingeklemmt war.

Die ersten Einsatzkräfte vor Ort waren die Kameraden der Feuerwehr Helmscherode. Neben Verkehrssicherungsmaßnahmen und dem bereitgestelltem Brandschutz, wurde sich auch um die eingeklemmte Person gekümmert. Da sich bedingt durch die Unfallfolgen keine Fahrzeugtür öffnen ließ, wurde der Rüstwagen der FTZ Bad Gandersheim zur Unterstützung nachalarmiert.

Nach dem Eintreffen der nachgerückten Kräfte begann der eigentliche Teil der Ausbildung. Unter der Anleitung der Rüstwagen Besatzung, die aus den Kameraden der Schwerpunktfeuerwehr Bad Gandersheimer Michael Brakel, Fred Bruns und Mike Griggel bestand, wurden die einzelnen Gerätschaften die zur technischen Hilfeleistung bei Verkehrsunfällen zum Einsatz kommen, zu einem Ablageplatz in der Nähe des Unfallfahrzeugs verbracht.

Zunächst erläuterte Michael Brakel den 11 Kameraden der Feuerwehr Helmscherode die Möglichkeiten die einer kleinen Ortswehr bei einem Verkehrsunfall zu Verfügung stehen, ohne auf spezielle Hilfsmittel zurückgreifen zu müssen. Nach dieser ersten Lektion kam schwereres Rettungsgerät zum Einsatz. Jeder bekam unter Anleitung die Möglichkeit das Hilfeleistungsgerät, von A wie Abroller für Klebeband bis Z wie Zange zum Durchtrennen der Batterieleitung, praktisch zu bedienen. Natürlich unter Beachtung aller Sicherheitsmaßnahmen zum Schutze des verunfallten Fahrzeugführers und den eingesetzten Rettungskräften. Und so wurde der Patient langsam aber sicher mittels hydraulischem Rettungsgerät aus dem Fahrzeugwrack befreit. In der Fachsprache der Feuerwehr heißt diese Art „patientenschonende Rettung“. Hierbei wird versucht, die physische Belastung für den Patienten möglichst gering zu halten. Nachdem das gelungen war und der Verunfallte virtuell dem Rettungsdienst übergeben wurde, bestand die Möglichkeit den Umgang mit den eingesetzten Rettungsmitteln zu vertiefen. So kamen nochmals die hydraulische Schere, der Spreizer sowie diverse Hydraulikstempel zum Einsatz. Auch wurde mit verschiedenen Trennschleifern und Sägen das Befreien von verunfallten Personen aus einem Fahrzeugwrack geübt.

Die teils hohen körperlichen Anforderungen und Anstrengungen beim Einsatz mit hydraulischen Rettungsmitteln waren den Kameraden der Feuerwehr Helmscherode bis dato unbekannt. Spätestens am Ende der Übung war allen Teilnehmern klar, dass bei einem Hilfeleistungseinsatz dieser Art Schwerstarbeit von den Einsatzkräften geleistet wird.

Dieser Ausbildungsdienstes im Rahmen der „technischen Hilfeleistung“ war Bestandteil einer Reihe von theoretischen Ausbildungen und einer Unterweisung am Rüstwagen RW im letzten Jahr um für den Ernstfall gut gerüstet zu sein. Ein besonderer Dank geht an die Kameraden der Schwerpunktfeuerwehr Bad Gandersheim, die diese Ausbildung hervorragend und federführend durchgeführt haben.

Text und Fotos: Thomas Bobrowski

--> Fotoimpressionen der Ausbildung <--  

13.02.2010
Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Helmscherode

--> Sehen Sie hier einige Impressionen der Versammlung <--
.

Beförderungen und Ehrungen standen im Mittelpunkt der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Ortsfeuerwehr Helmscherode, die vom Ortsbrandmeister Martin Rademacher um 19:45 Uhr eröffnet wurde.

Zunächst begrüßte Rademacher die zwei anwesenden Gäste der Versammlung, die Ortsvorsteherin der Gemeinde Helmscherode Hiltrud Miehe und den Stadtbrandmeister der Stadt Bad Gandersheim Axel Röstel, sowie die anwesenden Kameraden und Kameradinnen der Helmscheröder Wehr. Besonders begrüßte er auch ein neues Mitglied in den eigenen Reihen. Mit Saskia Schulz, die jüngst von der Jugendfeuerwehr Gremsheim in die Ortsfeuerwehr Helmscherode übergetreten ist, sind nun 4 aktive Frauen in der Feuerwehr Helmscherode zu verzeichnen.

 


Jahresbericht 2009

Nach Feststellung der Beschlussfähigkeit und Verlesung des Protokolls der Vorjahressitzung berichtete Rademacher über die Aktivitäten der Ortswehr im vergangenen Jahr. Glücklicherweise gab es auch in 2009 keinerlei Brandeinsätze oder technische Hilfeleitungen innerhalb des Ortsgebiets Helmscherode zu verzeichnen, sodass sich die Feuerwehr voll umfänglich der Ausbildung und der Aufrechterhaltung des Ausbildungsstandes widmen konnte. Hierbei sei besonders erfreulich zu verzeichnen, das sich vermehrt auch Kameraden ohne Führungsauftrag in die Ausbildung einbringen und durch Einsatz multimedialer Technik einen bemerkenswerten Beitrag zum Halten und Verbessern des Ausbildungsstandes der eigenen Kameraden leisten. Leider ist trotz dieses Engagements ein Rückgang beim Besuch der Dienstabende zu verzeichnen. Hier ermahnte Rademacher alle Mitglieder, sich wieder aktiver am Feuerwehrdienst zu beteiligen. Um auch den auswärts Berufstätigen oder den Schichtarbeitern die Möglichkeit zu geben, Ausbildungsdienste zu besuchen, seien für das Jahr 2010 ganztägige Zusatzausbildungen an verschiedenen Samstagen geplant. Informationen hierzu werden rechtzeitig bekannt gegeben.

Insgesamt wurden drei Lehrgänge (Truppmann I, Truppmann II und Atemschutzgeräteträger) an der FTZ Bad Gandersheim besucht und erfolgreich abgeschlossen.

Neben dem normalen Dienstgeschehen wurde der Ausbildungsstand der Kameradinnen und Kameraden durch die Teilnahme an den Feuerwehrwettbewerben für den Brandabschnitt Nordost des Landkreises Northeim und drei Einsatzübungen in Gehrenrode (1) und Helmscherode (2) überprüft. Speziell die Übung, die im April im eigenen Ortsgebiet abgehalten wurde, brachte wertvolle Erkenntnisse über das Zusammenwirken verschiedener Feuerwehren, insbesondere der Wehren des 1. Löschzuges und der benachbarten Stützpunktfeuerwehr Altgandersheim. Primär sollte hier die Wasserförderung und der Einsatz von Atemschutzgeräteträgern geübt werden.

Die zweite Übung, die Ende November in Helmscherode durchgeführt wurde, zeigte neben routiniert durchgeführten Tätigkeiten auch klare Ausbildungsdefizite der eingesetzten Kräfte in Teilbereichen auf. Hier verwies Rademacher nochmals auf die Zusatzdienste die in 2010 angeboten werden sollen. Er motivierte insbesondere die Kameraden die sich in letzter Zeit vom Feuerwehrdienst zurückgezogen haben, diese Change der Ausbildung wahrzunehmen.

Darüber hinaus wurden im Jahr 2009 eine Braunkohlwanderung, das Osterfeuer, ein Dorffest sowie mehrere Altpapiersammlungen für die Jugendfeuerwehr Gremsheim und die Absperrdienste für die Domfestspiele 2009 durchgeführt.

Kassenbericht 2009

Bevor zu den Beförderungen und Ehrungen übergegangen wurde, verlas der Kassenwart Thomas Schulz den Kassenbericht 2009. Der Kassenprüfer der letzten Amtsperiode Norman Drücker berichtete über keinerlei schwerwiegende Unregelmäßigkeiten innerhalb der Kassenführung und bat, auch in Namen seines Mitstreiters im Amt, um Entlastung des Vorstands. Dieser Bitte wurde von der Versammlung stattgegeben. Im Anschluss wurde Wilfried Kelp einstimmig für die nächsten zwei Jahre als neuer Kassenprüfer gewählt. Zusammen mit Hendrik Geske, der an diesem Abend verhindert war, ist er nun als Kassenprüfer der Feuerwehr Helmscherode eingesetzt.

Beförderungen und Ehrungen

Wie Eingangs erwähnt, standen auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Helmscherode die Beförderungen und Ehrungen im Mittelpunkt. So konnten in diesem Jahr gleich 6 Mitglieder ihre neuen Dienstgrade, sowie die ihre Ehrungen entgegennehmen.

 

 

Tanja Basso wurde nach bestandener Grundausbildung (Truppmann I) zur Feuerwehrfrau befördert. Gleichzeitig nahm ihr der Stadtbrandmeister Axel Röstel das Versprechen ab, immer eine „ehrenhafte und zuverlässige Feuerwehrfrau“ zu sein. Weiterhin wurde Svenja Rademacher zur Oberfeuerwehrfrau und Renzo Schulze zum Hauptfeuerwehrmann befördert.

Nach den Beförderungen, die vom Ortsbrandmeister durchgeführt wurden, übernahm der Stadtbrandmeister die „Regie“ und wies in einer kurzen Rede auf die Besonderheit der nun folgenden Auszeichnungen hin. Für 25 Jahre im Dienste des Niedersächsischen Feuerlöschwesens wurden folgende Mitglieder mit dem Ehrenzeichen des Bundeslandes Niedersachsen ausgezeichnet: Manfred Barthels, Uwe Schnorr und Klaus Pahnke.

Nach der Verleihung der Abzeichen und der Urkunden an die Drei, schmetterten die Kameradinnen und Kameraden im Dorfgemeinschaftshaus Helmscherode ein dreifaches „Gut Wehr“ auf die beförderten und geehrten Mitglieder in den Raum.

Grußworte der Gäste

Im Anschluss kamen die Gäste zu Wort. Hiltrud Miehe überbrachte in Ihrer Eigenschaft als Ortsvorsteherin die Grüße von „Stadt und Rat“ und danke der Feuerwehr Helmscherode für ihren Einsatz im Jahr 2009. Norman Drücker, selbst Feuerwehrmitglied, danke der Feuerwehr Helmscherode in seiner Eigenschaft als Vorsitzender des Bürgervereins Helmscherode für die gute Zusammenarbeit und die Synergien beider Gruppierungen in der Vergangenheit. Und “last but not least“ kam der Stadtbrandmeister Axel Röstel zu Wort. Auch er überbrachte die Grußworte von „Stadt und Rat“ und dankte auch im Namen der Stadtverwaltung den Feuerwehrmitgliedern für ihren Einsatz im Jahr 2009. Besonderes Augenmerk legte Röstel auf die Bedeutung der Feuerwehr-Öffentlichkeitsarbeit. Gerade in Zeiten „knapper Kassen“ und zum „Sparen angehaltener Politiker“ sei es besonders wichtig die Arbeit Feuerwehren in der Öffentlichkeit transparent darzustellen. Denn nur wenn Bürger und Politiker aufgezeigt bekommen was alles von den Freiwilligen Feuerwehren und in welchem Umfang es geleistet wird, kann man eine entsprechende Akzeptanz und Würdigung des freiwilligen Einsatzes eines jeden Feuerwehrmitglieds erwarten.

Im folgenden Verwies er auf die grundlegend überarbeitete Webseite des Kreisfeuerwehrverband Northeim e.V., für deren Neugestaltung und Aktualität sich maßgeblich ein Mitglied der Feuerwehr Helmscherode und zugleich Mitglied der Pressegruppe der Kreisfeuerwehr Northeim verantwortlich zeichnet. Auf dieser Webseite, die im Internet unter der Adresse www.kfv-nom.de zu erreichen ist, ist es den einzelnen Pressewarten im Landkreis möglich, direkt und ohne technische Fachkenntnisse in der Webseitenerstellung, Berichte zu Feuerwehreinsätzen, -übungen oder allgemeinen Nachrichten nahezu zeitverzuglos zu publizieren. Diese schnelle und effektive Art der Berichterstattung ist ein wichtiges Kriterium für erfolgreiche Öffentlichkeitsarbeit und zugleich ein Aushangschild für die Freiwilligen Feuerwehren im Landkreis Northeim und im Stadtgebiet Bad Gandersheim. „Die Arbeit der Pressewarte sei zwar eine andere als die Arbeit am Brandherd oder an der Unfallstelle...“, stellte Röstel fest, „...ist aber keinesfalls geringfügiger zu bewerten...“ Zusammenfassend dankte er Thomas Bobrowski für die Schaffung dieses Internetportals und sein Engagement innerhalb der Pressegruppe der Kreisfeuerwehr Northeim. Weiterhin berichtete Röstel über einiges zu laufenden Projekten im Feuerwehrwesen auf regionaler und überregionaler Ebene. Zu nennen sind hier nur einige Stichpunkte wie digitale Alarmierung, Feuerwehrführerschein oder Kameradschaftskassen. Abschließend wünschte er den Anwesenden allzeit eine gute und unfallfreie Heimkehr vom Einsatz und Übungsdienst und gab das Wort zurück an Martin Rademacher.

Dieser hatte unter dem Punkt „Verschiedenes“ noch die Termine für die Feste und Veranstaltungen im Jahr 2010 auf der Tagesordnung, die auch auf der Webseite der Feuerwehr Helmscherode einzusehen sind. Um 21:10 Uhr wurde die Versammlung offiziell beendet.

Im Anschluss an den offiziellen Teil wurde eine Vesper gereicht und der Abend mit vertiefenden Gesprächen zur Kameradschaftspflege ausgedehnt.

.
--> Sehen Sie hier einige Impressionen der Versammlung <--

Text und Fotos: Thomas Bobrowski


24.01.2010
Braunkohlwanderung der Feuerwehr Helmscherode
.
Am 24. Januar 2010 führte die Feuerwehr Helmscherode ihre traditionelle Braunkohl-wanderung durch. In diesem Jahr ging es in den Landkreis Hildesheim ins ca. 7 km entfernte Graste. Die Route, die an diesem Tag gewählt wurde um abseits des Autoverkehrs zu wandern, betrug neun Kilometer. Bei eisigen Minusgraden marschierten die ca. 40 Wanderer auf verharschtem Schnee ihrem Ziel entgegen um nach nach ca. 3 Stunden in der Gaststätte in Graste auf die Helmscheröder "Nichtwanderer" zu treffen. Hier wurde dann gemeinsam der Grünkohl, der mit reichlichen fleischlichen Beilagen gespickt war, verzehrt.
 
  "Wer rastet der rostet" - Rastunterbrechung zur Stärkung
--> Sehen Sie hier einige Impressionen des Tages <--

Text: Thomas Bobrowski, Fotos: Fabian Bobrowski


03.01.2010
Bratwurst und warme Getränke am Hagenweg Helmscherode


Bratwurst und warme Getränke am Hagenweg Helmscherode Zahlreiche Helmscheröder Bürger und auch einige auswärtige Besucher nutzten das herrliche Winterwetter am 03.Januar des neuen Jahrzehnts für einen ausgiebigen Spaziergang durch den verschneiten Heber-Winterwald oder für eine Rodelpartie im Hagenweg, dem "Helmscheröder Hausberg".

Einige Kameraden der Feuerwehr Helmscherode organisierten an diesem Tag einen spontanen Bratwurst und Glühweinstand am Ende der Rodelstrecke. Auch wenn der Grill bei den Minusgraden nur sehr schleppend in Gang kam, wurde dieses Angebot dankend von den ca. 40 Besuchern angenommen. Bis zum Einbruch der Dunkelheit wurde gerodelt.

Ein fettes Dankeschön an "T. und T." für die tolle Idee und an die Helfer für die reibungslose Durchführung. Sollte die Wetterlage weiterhin den "Rodelbetrieb" im Hagenweg zulassen, ist eine Fortsetzung am kommenden Wochenende durchaus denkbar.

--> Sehen Sie hier einige Impressionen des Tages <--

Text und Fotos: Thomas Bobrowski


24.11.2009
Alarmübung Ortsfeuerwehr Helmscherode: Brandeinsatz mit zwei vermissten Personen in einem Wohngebäudeanbau im Ortskern
.
Am Dienstag den 24.11.2009 wurde die Ortsfeuerwehr Helmscherode um 20:15 Uhr zu einem Brandeinsatz mit Menschenrettung im eigenen Ort durch die Sirene alarmiert.

Trotz der für Übung ungewöhnlichen Uhrzeit waren verhältnismäßig viele Einsatzkräfte zum Gerätehaus geeilt um Hilfe zu leisten. Auch die nicht feuerwehraktiven Helmscheröder Bürger, die sich sonst nur sehr verhalten für die Aktivitäten ihrer eigenen Wehr interessieren, waren vereinzelt auf den Beinen um dem vermeidlich realen Löscheinsatz als Schaulustige beizuwohnen. Ob nun wirkliches Interesse an der Arbeit ihrer Feuerwehr oder Sensationslust die Beweggründe waren, konnte abschließend nicht eindeutig geklärt werden.
.

.
Aber auch externe Übungsbeobachter waren vor Ort. Der Stadtbrandmeister Axel Röstel, sein Stellvertreter Axel Weiberg und der Atemschutzbeauftragte der Stadtfeuerwehr Bad Gandersheim Klaus-Dieter Steinhoff waren nach Helmscherode gekommen, um sich einen Eindruck über die Einsatzbereitschaft der Helmscheröder Brandschützer zu verschaffen.

Anfangs war die Lage am angenommenen Brandobjekt, einem Wohngebäudeanbau im Helmscheröder Ortskern noch relativ unklar. Dichter Rauch quoll aus dem Gebäudekomplex in dem sich noch zwei Personen aufhalten sollten.

Die realistisch anmutende Übung die vom Ortsbrandmeister und dem Gruppenführer der Helmscheröder Feuerwehr Martin Rademacher und Tobias Arndt ausgearbeitet wurde, war schwerpunktmäßig auf die Überprüfung der Einsatzbereitschaft und die Vorgehensweise der eigenen Atemschutzgeräteträger ausgelegt. Um diesen ein realistisches Übungsszenario darzustellen, kamen auch die Nebelmaschine der FTZ Bad Gandersheim und zwei selbst angefertigte „Opferdummys“ zum Einsatz.
.

.
Leider waren aus dem sonst 6 Personen starken „Atemschutzgeräteträger-Pool“ der Helmscheröder Brandschützer an diesem Abend nur zwei verfügbar. Um das Übungsvorhaben nicht zu gefährden, musste improvisiert werden. Nach Beratung mit den vor Ort befindlichen Übungsbeobachtern der Stadtfeuerwehr Bad Gandersheim, entschied der Ortsbrandmeister Martin Rademacher den Trupp zu Übungszwecken auch ohne den vorgeschriebenen Sicherheitstrupp einzusetzen. Optional stand die Nachalarmierung einer weiteren Feuerwehr mit Atemschutzgeräteträgern zu Disposition. Aufgrund der vorangeschrittenen Uhrzeit und der derzeit ohnehin durch andere Termine belasteten Feuerwehren des 1. Löschzuges, wurde sich gegen diese Variante entschieden, obwohl diese im Ernstfall unerlässlich gewesen wäre!



Nach dem Aufbau der Wasserversorgung, Beginn der Löscharbeiten und der Rettung der ersten vermissten Person über Steckleiter wurde der Angriffstrupp mit schwerem Atemschutz ausgerüstet und im verrauchten Gebäudeanbau zum Einsatz gebracht um die zweite abgängige Person aufzufinden und zu retten.



Feuertaufe für die neue AGT-Überwachungstafel

Bei dieser Übung erhielt die in diesem Jahr in Eigenbau angefertigte Atemschutzüberwachungstafel der Helmscheröder Feuerwehr ihre „Feuertaufe“, wenn auch nur durch ein virtuelles Feuer.

Eine Überwachung der eingesetzten Atemschutzgeräteträger ist bei einem Feuerwehreinsatz unabdingbar und gemäß Feuerwehrdienstvorschrift vorgeschrieben. Sie verschafft dem Einsatzleiter einen eindeutigen Überblick über die eingesetzten AGT-Kräfte, und stellt die zeitliche und physische Kontrolle der eingesetzten AGT-Kräfte sicher. Ziel der Atemschutzüberwachung ist es die Zahl der AGT-Unfälle zu verringern und die Sicherheit der eingesetzten Kräfte unter Atemschutz zu erhöhen.



Nützliches Hilfsmittel bei der Atemschutzüberwachung ist eine Atemschutzüberwachungstafel, die diverse Hilfsmittel wie z.B. Stoppuhren und einen Dokumentationsvordruck beinhaltet, der es dem Überwachenden ermöglicht einen sicheren Überblick der eingesetzten AGT Kräfte zu behalten. Weitere Informationen zur Helmscheröder Atemschutzüberwachungstafel finden Sie hier --> Atemschutzüberwachungstafel

Während dieser Übung wurde die AGT-Überwachung vom eingesetzten Maschinisten Wilfried Kelp durchgeführt und vom Atemschutzbeauftragten der Stadtfeuerwehr Bad Gandersheim Klaus-Dieter Steinhoff mit wachsamem Blick überwacht.
Besonderes Augenmerk hatte Steinhoff auch auf das Verhalten beim Vorgehen des eingesetzten AGT Trupps. So begleitete er den Trupp ins verrauchte Gebäude um Schwächen sofort erkennen und ansprechen zu können. Dieses wertvolle Ausbildungsmittel steht nur bei Übungen zur Verfügung und ermöglicht eine sofortige Reaktion und Ansprache auf bestimmte Vorgehensweisen oder Fehlverhalten des Trupps.



Um die Übungsbedingungen zu erschweren, entfernte Steinhoff die Helmlampen der beiden Retter im Gebäude und ließ den Trupp in völliger Dunkelheit im Nebel der Nebelmaschine zurück. Aber auch diese Übungseinlage wurde vom AGT Trupp entsprechend abgearbeitet. Und so konnte die vermisste Person (Dummy) letztendlich dann doch weiteren Rettungsmaßnahmen zugeführt werden.



Unterm Strich betrachtet war diese Übung in jeder Hinsicht ein voller Erfolg, da sie neben routiniert durchgeführten Tätigkeiten auch klare Ausbildungsdefizite der eingesetzten Kräfte in Teilbereichen aufgezeigt hat. Diese gilt es nun in Kürze durch weitere Ausbildung und Übungsvorhaben abzustellen um im Einsatz schnell, effektiv und besonnen agieren zu können.
Mit diesem Resümee bedankten sich die Übungsbeobachter und der Ortsbrandmeister bei dem Helmscheröder Kameradinnen und Kameraden für die gezeigten Leistungen und beendeten die Übung offiziell um ca. 21:45 Uhr.

----------------------------------------------

Eingesetzte Kräfte:

Ortsfeuerwehr Helmscherode:

Feuerwehrleute: 1/9 (davon 2 AGT im Einsatz)

TSF (TragkraftSpritzen Fahrzeug)

----------------------------------------------

Übungsbeobachter:

Stadtbrandmeister Axel Röstel (KdoFz)
stellv. Stadtbrandmeister Axel Weiberg (Privat-KFZ)
Stadt-Atemschutzbeauftragter Klaus-Dieter Steinhoff (Privat-KFZ)
Pressewart Brandabschnitt Nordost

Text und Fotos: Thomas Bobrowski


Atemschutzüberwachungstafel im Eigenbau
.


04.04.2009
Alarmübung Löschzug 1: Vollbrand einer Lagerhalle in der Ortsmitte von Helmscherode mit 3 vermissten Personen.


Zu den Fotoimpressionen des Tages

Fotoimpressionen der Übung

(tbo) Samstagnachmittag, zahlreiche Bewohner der 156 Seelengemeinde Helmscherode, nutzen das herrliche Frühlingswetter zur Haus-, Hof- und Gartenarbeit als um 14:55 Uhr die Ruhe im Dorf unvermittelt durch dreimaliges Sirenengeheul der eigenen Feuerwehrsirene unterbrochen wird. Die aktiven Feuerwehrangehörigen eilen zum Gerätehaus um ihre Einsatzbereitschaft herzustellen. Noch ist die Lage unklar, aber erste Informationen der Dorfbevölkerung weisen auf einen Brand in einer Halle des ehemaligen Viehhandels Gerhard Ahrens hin.

Diese Hinweise werden wenig später von der Leitstelle der Feuerwehr Northeim, die per Telefon über die 112 alarmiert wurde, bestätigt. Der Einsatzort liegt nur wenige hundert Meter vom Feuerwehrgerätehaus entfernt und ist schnell erreicht. Beim Erreichen der Einsatzstelle, wurde dem Helmscheröder Ortsbrandmeister Martin Rademacher rasch klar, dass die eigenen Kräfte nicht ausreichen würden, um das Feuer schnell unter Kontrolle zu bekommen. Die Lage war sehr kritisch, denn es wurden 3 Personen, die Löschversuche in der vollständig verqualmten Halle unternehmen wollten, vermisst. Auch die enge Bebauung im Bereich des brennenden Gebäudes machte eine Nachalarmierung weiterer Feuerwehrkräfte zwingend erforderlich.
.


Das war die Ausgangslage, mit der die Feuerwehren aus dem nördlichen Stadtgebiet im Rahmen einer Alarmübung am Samstagnachmittag in Helmscherode konfrontiert wurden.

Die restlichen Wehren des Löschzugs 1 der Feuerwehr Bad Gandersheim wurden zusammen mit der benachbarten Stützpunktfeuerwehr Altgandersheim sowie der Drehleiter und weiteren Bad Gandersheimer Einsatzkräften nachalarmiert. Gleichzeitig wurde die Wasserversorgung für den Erstangriff über Hydranten aufgebaut und der Einsatz von Atemschutzgeräteträgern (AGT) vorbereitet. Nur etwa 20 Minuten nach der Alarmierung betrat der erste Trupp, ausgerüstet mit schwerem Atemschutz, das Gebäude um den Innenangriff mittels C-Rohr und die Suche nach den vermissten Personen zu beginnen. Dieser schnelle Innenangriff war nur möglich, da die Ortswehr Helmscherode den sicherheitsrelevanten „Reservetrupp AGT“ aus eigenen Kräften und mit eigenen Atemschutzgeräten bereitstellen konnte.


.
Da der Einsatz eines mindestens 2 Mann starken AGT Trupps nur zu zulässig ist, wenn ein weiterer Trupp ausgerüstet mit Atemschutz zu einer schnellen Rettung bereit steht, konnten kleinere Ortswehren ihren AGT Trupp bisher nur nach dem Eintreffen weiterer Kräfte einsetzen. Die Helmscheröder Feuerwehr ist derzeit eine von vier Ortsfeuerwehren (Dankelsheim, Wrescherode, Dannhausen und Helmscherode) mit Grundausstattung im Stadtgebiet Bad Gandersheim, die über 4 Atemschutzgeräte auf ihrem Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF) und einer entsprechenden Anzahl ausgebildeter Personale verfügt. Somit sind die Helmscheröder Brandschützer in der glücklichen Lage einen schnellen Löschangriff und schnelle Rettungsmaßnahmen autark zu beginnen.



Nach dem Eintreffen der nachalarmierten Feuerwehren von ca. 15:25 Uhr – 15:35 Uhr, wurde eine Sammelstelle für die Atemschutzgeräteträger am RTW (ReTtungsWagen) der Schwerpunktfeuerwehr Bad Gandersheim eingerichtet. Da die vermissten Personen noch nicht gefunden wurden, musste mit einem länger andauernden Einsatz weiterer AGT Trupps gerechnet werden. Die Atemschutzüberwachung aller eingesetzten AGT Kräfte wurde vom Ehrenortsbrandmeister der Helmscheröder Feuerwehr Wilfried Arndt durchgeführt. Die Atemschutzüberwachung ist eine Sicherheitsmaßnahme, bei der ein Verantwortlicher den Einsatz und die Einsatzdauer jedes eingesetzten AGT Mitglieds von außen überwacht und dokumentiert. Er steht in Funkverbindung mit den Trupps und kann diese im Bedarfsfall auch zum Rückzug veranlassen. Jeder Trupp hat sich nach seinem Einsatz wieder bei der Überwachung zurückzumelden, um seine wohlbehaltenen Rückkehr sicherstellen zu können.



Zur weiteren Brandbekämpfung und zur Abriegelung von den sehr nah am Brandobjekt stehenden Nachbargebäuden, wurde die inzwischen aus Bad Gandersheim eingetroffene Drehleiter positioniert und zwei weitere Wasserversorgungsleitungen aus Unterflurhydranten zum Brandobjekt aufgebaut. Da der Wasserdruck bei einer umfangreichen Wasserentnahme aus dem Rohrleitungsnetz im Regelfall nicht ausreicht um einen Brand effektiv eindämmen zu können, ist man bei nahezu jedem länger andauernden Löscheinsatz auf verschiedene Wasserversorgungsquellen angewiesen. Stehende oder fließende Gewässer sowie spezielle Löschteiche oder -behälter dienen den Feuerwehren hierbei als Wasserentnahmequelle. Da es im Ortsteil Helmscherode weder fließende Gewässer mit ausreichendem Wassernachlauf oder Löschteiche gibt, musste eine Wasserversorgungsleitung über eine längere Strecke errichtet werden. Hierzu wurde eine Forellenteichanlage zwischen den Ortschaften Helmscherode und Gehrenrode als Wasserversorgungsquelle genutzt.

Für diese wichtige Aufgabe sind die kleinen Ortswehren mit Grundausstattung primär ausgerüstet. So ist beispielsweise jedes Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF) u. a. mit einer Tragkraftspritze (TS) und entsprechenden Saug- und Druckschlauchleitungen zum Aufbau einer eigenen Wasserversorgung oder einer Wasserförderstrecke ausgerüstet. Von der Wasserentnahmestelle zum Brandobjekt waren ein Höhenunterschied von ca. 25 m und eine Entfernung von ca. 1 km zu überbrücken. Hierbei kamen insgesamt 4 Tragkraftspritzen zum Einsatz. Die zusätzliche Wasserversorgung war um 15:40 Uhr errichtet und lieferte nach dem „Wasser marsch“ Befehl ausreichende Wassermengen mit konstantem Wasserdruck.



Die Trupps, die den Innenangriff durchführten, wurden mit Wasser aus Hydranten versorgt. Zur Wasserversorgung der Drehleiter wurde das TLF 8 (Tanklöschfahrzeug) der Stützpunktfeuerwehr Altgandersheim eingesetzt. Da die Wasserreserven eines Tanklöschfahrzeugs nicht unerschöpflich sind, wurde dieses ebenfalls mit Wasser aus Hydranten gespeist. Zwei weitere C-Rohre waren zur Brandbekämpfung des Objekts eingesetzt.

Um 15:35 Uhr wurde die erste vermisste Personen von den AGT Trupps im Brandobjekt gefunden und aus dem Gebäude gerettet, kurze Zeit später die zweite. Die medizinische Erstversorgung der Geretteten wurde von den Sanitätern und der Notärztin des RTW (ReTtungsWagen) der Feuerwehr Bad Gandersheim durchgeführt. Im Realfall wären weitere Rettungskräfte vor Ort gewesen, um die geretteten Personen in umliegende Krankenhäuser zu verbringen. Da es in diesem Fall nur lebensgroße Puppen, die speziell für Übungseinsätze vorgesehen sind zu retten galt, war diese Maßnahme im Helmscheröder Übungsszenario nicht vorgesehen. Die Sanitäter der Feuerwehr Bad Gandersheim sind nahezu bei jedem größeren Einsatz vor Ort, um unter anderem eine schnelle Hilfe von beispielsweise verletzten Feuerwehrmitgliedern oder erschöpften Atemschutzgeräteträgern sicherstellen zu können.



Eine weitere Übungseinlage war es, die bis dato stabil betriebene Wasserversorgung aus dem Forellenteich, zu „stören“. Hier wurde von der Übungsleitung eine zusätzliche Wasserentnahme simuliert und gleichzeitig die Wasserzufuhr aus den Hydranten gedrosselt. Bei dieser Maßnahme sank der Ausgangswasserdruck der Wasserförderstrecke kurzeitig rapide ab, was für eine effektive Brandbekämpfung bei weitem nicht genügte. Die Maschinisten an den 4 eingesetzten Pumpen reagierten allerdings sehr schnell und erhöhten ihre Förderleistung, um den Druck wieder anzuheben.



Am Brandobjekt entspannte sich die Lage zusehends, als die dritte noch vermisste Person um 15:45 Uhr gerettet und dem Rettungsdienst übergeben wurde. Auch das Feuer war inzwischen unter Kontrolle gebracht und die Erleichterung unter den Feuerwehreinsatzkräften machte sich breit. Man erwarte in Kürze den Befehl zum Übungsende als es noch einmal hektisch wurde. Der Kontakt zum noch im Gebäude befindlichen vierten AGT Trupp war abgebrochen. Es wurde der Reservetrupp, der eben speziell für diese Zwecke bei einem AGT Einsatz bereit gehalten wird, zur Rettung entsannt. Wenig später meldeten sich beide Trupps wohlbehalten bei der Atemschutzüberwachung zurück.



Natürlich war auch dieses nur eine eingesteuerte Übungseinlage, mit der aber in jedem realen Einsatz von Atemschutzgeräteträgern zu rechnen ist.

Um 16:05 Uhr wurde die Alarmübung offiziell beendet und der Abbau der Schlauchleitungen und Gerätschaften veranlasst. Die Kameradinnen und Kameraden der an der Übung beteiligten Feuerwehren wurden im Feuerwehrgerätehaus und im angrenzenden Dorfgemeinschaftshaus Helmscherode mit Getränken, Bockwürstchen und Kartoffelsalat versorgt.



Bei der Nachbesprechung der Übung wurden die Erkenntnisse und Beobachtungen der letzten Stunde im Kreise der Einheitsführer und der Übungsbeobachter erörtert. Unterm Strich waren sich alle Kameradinnen und Kameraden einig, dass diese Alarmübung nicht nur Spaß gemacht hat, sondern auch sehr hilfreiche Erkenntnisse für den Einsatz verschiedener Feuerwehren im Zusammenwirken vermitteln konnte.

Im Anschluss dieser Nachbesprechung bedankte sich der Helmscheröder Ortsbrandmeister Martin Rademacher bei allen Teilnehmern der Alarmübung und verabschiedete die Übungsteilnehmer.

Statistische Daten der eingesetzten Kräfte:

Insgesamt waren 53 Feuerwehrleute bei dieser Übung eingesetzt, davon 10 als Atemschutzgeräteträger, die in 5 Trupps eingesetzt wurden. Die Einsatzzeit aller AGT-Trupps zusammen betrug 2 Stunden.

Aufteilung im Einzelnen:

Stützpunktfeuerwehr Altgandersheim:

Feuerwehrleute: 15 davon 2 AGT

MTW (MannschaftsTransportWagen) - Löschzug 1
LF 8 (LöschFahrzeug)
TLF 8 (TankLöschFahrzeug)




Schwerpunktfeuerwehr Bad Gandersheim:

Feuerwehrleute: 9 keine AGT jeweils 3 Personale pro u. a. Fahrzeug

DLK 23/12 (DrehLeiter Korb)
RTW (ReTtungsWagen) davon 1 Notärztin
SW 2000 (SchlauchWagen)




Ortsfeuerwehr Gehrenrode:

Feuerwehrleute: 7 keine AGT

TSF (TragkraftSpritzen Fahrzeug) - Löschzug 1

Ortsfeuerwehr Dankelsheim:

Feuerwehrleute: 10 davon 4 AGT

TSF (TragkraftSpritzen Fahrzeug) - Löschzug 1



Ortsfeuerwehr Helmscherode:

Feuerwehrleute: 12 davon 4 AGT

TSF (TragkraftSpritzen Fahrzeug) - Löschzug 1




Weitere Fahrzeuge und Personale:

LKW Logistk der FTZ Bad Gandersheim wurde durch 1 Personal der FW Helmscherode betrieben.



Übungsbeobachter:

Stadtbrandmeister mit KdoW (KommandoWagen)
Stellvertretender Stadtbrandmeister
Pressewart Brandabschnitt Nordost


 

Zu den Fotoimpressionen des Tages

Fotoimpressionen der Übung

Text und Fotos: Thomas Bobrowski


25.03.2009
Neue Ausrüstung für die Helmscheröder Feuerwehr

(tbo) Die Helmscheröder Feuerwehr ist derzeit eine von vier Ortsfeuerwehren mit Grundausstattung im Stadtgebiet Bad Gandersheim, die über 4 Atemschutzgeräte auf ihrem Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF) und einer entsprechenden Anzahl ausgebildeter Personale verfügt. Die Feuerwehren Dankelsheim, Wrescherode und Dannhausen verfügen ebenfalls seit Anfang des Jahres über 4 Atemschutzgeräte.

Da die Fahrzeuge der Wehren teilweise sehr ungleich sind und unterschiedliche Platzverhältnisse aufweisen, war es bei einigen nicht einfach, die zwei zusätzlichen Atemschutzgeräte zu montieren. Im TSF (Tragkraftspritzenfahrzeug) der Helmscheröder wurde aber eine nahezu optimale Lösung gefunden, es wurde eine ausziehbare Schlittenhalterung über der Aufnahmeverrichtung der C-Schlauchleitungen angebracht. Der bisher nur mit zwei Geräten bestückte Stauraum wird mit den vier Geräten nun voll und optimal ausgenutzt.

.
Zusätzlich bekamen die Helmscheröder Brandschützer zu ihrer persönlichen Schutzausrüstung (PSA) weitere Zusatzausrüstungen, die die Sicherheit im AGT Einsatz deutlich erhöht.

Die Ausrüstung im Einzelnen:

Handsprechfunkgerät mit Helmsprechsatz (Mikrofon und Kopfhörer für die Montage im Helm)

Somit verfügt unsere Wehr nun über 4 Funkgeräte, die im Fahrzeug in speziellen Ladevorrichtungen mitgeführt werden. Die Geräte wurden vom Gerätewart der Feuerwehr Helmscherode Klaus Nothdurft fachmännisch im Fahrzeug verbaut und an die KFZ-Stromversorgung angeschlossen.

Zusatzausrüstung AGT

Hierbei handelt es sich um eine kleine Tasche, die mittels Schlaufen und/oder Klettverschluss an der persönlichen Schutzausrüstung angebracht werden kann. Inhalt dieser Tasche:

  • 1 Bandschlinge - vielfältig zum retten, bergen oder zur Kontakthaltung untereinander einsetzbar.

  • 1 Karabiner - vielfältig einsetzbar

  • 1 Notfallmesser - vielfältig einsetzbar

  • 1 Kennzeichnungsstift - zur Kennzeichnung von durchsuchten bereichen

  • 2 Holzkeile - zum Aufhalten von Türen

Mobiles Totmannwarngerät (nach FwDv7 Notsignalgeber)

Diese auch Totmannwarner genannten Geräte sind eine Art Bewegungsmelder. Wenn sich eine Person einige Zeit nicht bewegt, wird ein akustischer und optischer Alarm ausgelöst, die anfangs durch das Betätigen einer Taste am Gerät oder durch Bewegung wieder deaktiviert werden kann (Quittierung des Voralarms). Erfolgt keine Quittierung dieses Voralarms, wird das akustische Signal zunehmend lauter.

Das Warngerät wird dabei an der Atemluftflasche oder dem Atemschutzgeräteträger befestigt und beim Anlegen der Ausrüstung aktiviert. Die Totmanneinrichtung reagiert auf Bewegungen des Feuerwehrangehörigen. Bleibt dieser eine gewisse Zeit (meist 20 bis 30 Sekunden) regungslos, wird ein kurzer Voralarm ausgegeben. Bewegt sich der Träger nach der Warnung nicht, wird der optische und akustische (etwa 100 dB) Hauptalarm ausgelöst. Dadurch können Helfer den Bewusstlosen einfacher lokalisieren.


.
07.02.2009
Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Helmscherode

(tbo) Am Samstag den 07.02.2009 um 19:30 Uhr fand im Dorfgemeinschaftshaus Helmscherode die Jahreshauptversammlung der Ortsfeuerwehr Helmscherode statt. Ortsbrandmeister Martin Rademacher begrüßte neben den Kameradinnen und Kameraden der eigenen Feuerwehr auch den stellvertretenden Stadtbrandmeister Axel Weiberg und die Ortsvorsteherin Hiltrud Miehe. In seinem Jahresbericht, ließ der Ortsbrandmeister das vergangene Jahr Revue passieren, in dem es für die Helmscheröder Feuerwehr keine Brandeinsätze gab. Insgesamt wurden 2008 sechs Hilfeleistungseinsätze im Dorf und der Kernstadt abgearbeitet. Hierzu zählten der Brandsicherheitswachdienst am Osterfeuer und die Absperrmaßnahmen bei den Domfestspielen.

Highlight des Jahres war der Tag der Feuerwehr, mit dem die Helmscheröder zum einen auf die Bedeutung einer kleinen Ortsfeuerwehr mit Grundausstattung im Zusammenspiel mit anderen Feuerwehrkräften unter Beweis stellen wollten und zum anderen wollten Sie damit der Ernennung des ehemaligen Ortsbrandmeisters Wilfried Arndt zum Ehrenortsbrandmeister einen würdigen Rahmen verpassen. 34 Jahre gehörte Wilfried Arndt der Führungsspitze der Freiwilligen Feuerwehr in Helmscherode an. Von 1987 bis 2008 stand er als Ortsbrandmeister an der Spitze. Martin Rademacher würdigte Wilfried Arnd nochmals für sein jahrelanges Engagement und seinen klaren Kurs, dem die Helmscheröde Wehr heute mehr als 30 Aktive zu verdanken hat.

Die Übungsabende wurden wie geplant durchgeführt. Neben einer Alarmübung im eigenen Ort nahmen die Helmscheröder an zwei weiteren Übungen, zusammen mit den Wehren des 1. Löschzuges, dem neben Helmscherode auch die Dörfer Gehrenrode und Dankelsheim zugehörig sind, teil. Auch an den Feuerwehrwettkämpfen in Wrescherode, dem Feuerwehrzehnkampf in Ackenhausen und dem Schießen in Gremsheim wurde im Jahr 2008 teilgenommen.

Der Kamerad Ralf Oppermann, der schon im letzten Jahr die Aufgaben des stellvertretenden Ortsbrandmeisters kommissarisch wahrgenommen hatte, wurde im Zuge dieser Jahreshauptversammlung einstimmig für sechs Jahre in diesem Amt bestätigt.

Beförderungen gab es für die Kameraden Stephan Kistner, Tobias Arndt und Thomas Bobrowski, die allesamt zu Hauptfeuerwehrmännern befördert worden sind. Andreas Schuhmann wurde zum 1. Hauptfeuerwehrmann befördert.

Um ca. 22:00 Uhr schloss Martin Rademacher die Sitzung und bevor die Kameradinnen und Kameraden dem gemütlich Teil des Abends entgegenblicken konnten wurde noch eine üppige Vesper gereicht, deren Kosten gemeinsam von Wilfried Arndt als Dank für den Vorschlag zum Ehrenbrandmeister und von Martin Rademacher als Einstand zum Ortsbrandmeister getragen wurden. Nicht zu vergessen ist die ebenfalls großzügige Geste von Stefan Kistner, der alle Getränke des Abends anlässlich der Geburt seines Sohnes Ole übernahm.

Text: Thomas Bobrowski


V.l.n.r: Axel Weiberg /stellv. Stadt BM), Ralf Oppermann (neu gewählter stellv. OBM), Thomas Bobrowski (Sicherheitsbeauftragter), Andreas Schumann, (AGT-Beauftragter), Tobias Arndt  (Gruppenführer), Stefan Kistner, Martin Rademacher (OBM).

Foto: Klaus Notduft.


28.11.2008
Spendenübergabe an die Jugendfeuerwehr Gremsheim

(kur) Die Jugendfeuerwehr Gremsheim hat im zurückliegenden Jahr 2008 zum Gelingen des Feuerwehrfestes anlässlich des 130-jährigen Jubiläums der Ortsfeuerwehr Ackenhausen den Kindernachmittag mit gestaltet. Ackenhausens Ortsbrandmeister Michael Goslar übergab der Jugendfeuerwehr einen Geldbetrag von 150,00 €. Beim "Tag der Feuerwehr" in Helmscherode zu Ehren von Ehrenortsbrandmeister Wilfried Arndt wurde ein Spendenhelm zu Gunsten der Jugendarbeit in der Heberbörde aufgestellt. Martin Rademacher, neuer Ortsbrandmeister in Helmscherode übergab einen durch die Ortsfeuerwehr Helmscherode auf 200,00 € aufgestockten Betrag an Jugendfeuerwehrwart Sven Krenauer. Die Nachwuchsarbeit durch die Jugendfeuerwehr ist gut investiertes Geld, dass später allen Ortsfeuerwehren durch gut ausgebildete junge Kameradinnen und Kameraden zu Gute kommt. Die über 30 Jungen und Mädchen, sowie das Betreuerteam der Jugendfeuerwehr bedankten sich bei den Ortsfeuerwehren Ackenhausen und Helmscherode für die finanzielle Unterstützung.

Foto und Text: Kai-Uwe Roßtock


14.11.2008
Verabschiedung von Ehrenortsbrandmeister Wilfried Arndt aus dem Stadtkommando

(kur) Der Ehrenortsbrandmeister der Ortsfeuerwehr Helmscherode Wilfried Arndt wurde auf der Herbstsitzung der Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Bad Gandersheim am Freitag, den 14. November 2008 im Feuerwehrhaus der Schwerpunktfeuerwehr Bad Gandersheim  mit einem Präsent von Stadtbrandmeister Axel Röstel verabschiedet. Stadtbrandmeister Axel Röstel würdigte in Anwesenheit von Bad Gandersheims stellvertretenden Bürgermeister Rüdiger Schäfer nochmals das Engagement von Wilfried Arndt für die Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Bad Gandersheim. Wilfried Arndt wird zusammen mit Bernd Gräbig die erfolgreiche  Seniorenarbeit bei den sechzehn Feuerwehren des Stadtgebietes fortsetzen und somit weiterhin Kontakt zum Stadtkommando haben.

Foto und Text: Kai-Uwe Roßtock


08.11.2008
Altpapiersammlung der Jugendfeuerwehr Gremsheim

(kur) Die Kameradinnen und Kameraden der acht Ortsfeuerwehren der Heberbörde haben am Samstag, den 08. November 2008 in den Ortschaften Ackenhausen, Altgandersheim, Clus, Dankelsheim, Gehrenrode, Gremsheim, Helmscherode und Wolperode Altpapier zugunsten der Jugendarbeit in der Jugendfeuerwehr Gremsheim gesammelt.  Der jeweilige Ortsbrandmeister war in seinem Dorf für das Einsammeln des Altpapier verantwortlich. Die Bürgerinnen und Bürger wurden durch ein Informationsschreiben und durch die örtlichen Medien über die Aktion informiert.  So stand auch in Helmscherode vor fast allen Haushalten Altpapier zur Abholung bereit. Die Kameradinnen und Kameraden sammelten zusammen mit den Mitgliedern der Jugendfeuerwehr das Altpapier ein. Mit unterschiedlich großen Fahrzeugen wurde das Altpapier zum Hof Phillips nach Gremsheim gefahren.  Sogar mit Spielzeugtrettreckern holten Hannes, Frederik und Sönke das Altpapier rund um den Hof Phillips zusammen. Auf dem Hof Phillips wurde das angelieferte Altpapier auf Wunsch des Altpapierabnehmers in DIN A 3 Formate per Hand und mit einer Bandsäge zerkleinert und mit zwei Traktoren in eine 46m³ fassende Mulde geladen. Als die Mulde voll war, wurde kurzerhand ein zweiter Anhänger herangefahren und befüllt. Die acht Ortsbrandmeister und Jugendfeuerwehrwart Sven Krenauer waren vom Ergebnis der Aktion sehr angetan.  Es hat alles gepasst. Die Kameradinnen und Kameraden haben alle mit angefasst. Ein besonderer Dank gilt jedoch den Bürgerinnen und Bürgern, den Betrieben und Firmen, die der Jugendfeuerwehr Gremsheim Altpapier zur Abholung bereit gestellt haben.  Der Erlös dieser Aktionen fließt in die Jugendarbeit der Jugendfeuerwehr Gremsheim insbesondere zur Finanzierung eines Fahrzeuges für die Jugendfeuerwehr. Die Jugendfeuerwehr Gremsheim wird vier Sammlungen im Jahr durchführen. Die jeweiligen Sammlungstermine werden rechtzeitig mitgeteilt.
.

Fotos und Text: Kai-Uwe Roßtock
.


18.10.1008
Tag der Feuerwehr in Helmscherode

(tbo) Am 18.10.2008 fand in Helmscherode ein "Tag der Feuerwehr" statt. Mit dieser Veranstaltung wollten wir auf die Bedeutung einer kleinen Ortsfeuerwehr mit Grundausstattung im Zusammenspiel mit anderen Feuerwehrkräften unter Beweis stellen, um so auf die wichtige Funktion als einzelnes kleines „Zahnrad im Getriebe“ der Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Bad Gandersheim und des Landkreises Northeim hinzuweisen.

Zu den Fotoimpressionen des Tages

Fotoimpressionen des Tages  

 

Im Bereich des Gutshofes Helmscherode wurden an diesem Tag verschiedene Programmpunkte vorgeführt. Auftakt der Veranstaltung war eine Vorführung „Feuerwehr im Löscheinsatz“,  bei der unter anderem auch Teile der Umweltfeuerwehr (FB4) des Landkreises Northeim zum Einsatz kamen. Weitere Vorführungen wie beispielsweise eine Fettexplosion, Rauchmelder, Kraftstoffbrand oder die Begehung von vernebelten Räumen waren nur einige weitere Programmpunkte des Tages. Darüber hinaus wurden in einer statischen Fahrzeugausstellung verschiedene Einsatzfahrzeuge und Gerätschaften der Feuerwehren ausgestellt.

 

Am Nachmittag wurde von der Freiwilligen Feuerwehr Altgandersheim die Rettung einer eingeklemmten Person aus einem PKW demonstriert. 

 

Auch die Jugendfeuerwehr Gremsheim präsentierte sich in Helmscherode an einem Info-Stand, berichtete über Ihre Aktivitäten und stand für Interessierte Rede und Antwort. Brandschutzerziehung für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, Löschübungen mit Feuerlöschern und das Absetzen eines richtigen Notrufs wurden den Besuchern in Helmscherode ebenfalls anschaulich näher gebracht...

 

Weiterer Höhepunkt am Samstag in Helmscherode war die Ernennung des ehemaligen Ortsbrandmeisters Wilfried Arndt zum Ehrenortsbrandmeister. 34 Jahre gehörte Wilfried Arndt der Führungsspitze der Freiwilligen Feuerwehr in Helmscherode an. Von 1987 bis 2008 stand er als Ortsbrandmeister an der Spitze. Bürgermeister Heinz-Gerhard Ehmen würdigte das Engagement und nahm die dann Ernennung vor. Seinem klaren Kurs ist es zu verdanken, dass die Helmscheröde Wehr heute mehr als 30 Aktive hat.

Text und Fotos: Thomas Bobrowski

Zu den Fotoimpressionen des Tages

Fotoimpressionen des Tages  


Ehrenortsbrandmeister: Wilfried Arndt
.

Der Bürgermeister der Stadt Bad Gandersheim Heinz-Gerhard Ehmen (l.) gratuliert Wilfried Arndt (r.) zu seiner Ernennung. In der Mitte der "neue" Ortsbrandmeister der Feuerwehr Helmscherode Martin Rademacher


Historisches:

An dieser Stelle bieten wir Ihnen demnächst einen kleinen chronologischen Ablauf, mit einigen "Highlights" aus unserer Feuerwehrgeschichte. Bis dahin müssen Sie vorerst mit drei historischen Aufnahmen vorlieb nehmen. 
Hinweis: Mit einem Mausklick auf die Fotos, werden diese vergrößert angezeigt.
.


Gruppenbild aus den 60ern


Gruppenbild aus den 70ern


Gruppenbild aus dem Jahr 1978


Antreten zu einer Übung 1994  


Mütze "anno dazumal" (Foto 1994)