Archiv unserer Nachrichten
| 12.10.2011
- Teilnahme an Zugübung
im Dankelsheimer Wald Dankelsheim (tbo) Am frühen Dienstagabend wurde die feierabendliche Ruhe in den Dörfern der nordwestlichen Heberbörde durch Sirenengeheul unterbrochen. Im weitläufigen Waldgebiet zwischen den Ortschaften Heckenbeck und Dankelsheim sollte eine Partyhütte in Flammen stehen. Hierzu wurden die Feuerwehren der Ortschaften Dankelsheim, Gehrenrode und Helmscherode, die im 1. Löschzug der Stadt Bad Gandersheim zusammengefasst sind, alarmiert. Wie es das Einsatzprotokoll bei Alarmierungen im Zugrahmen vorsieht, ist von den alarmierten Feuerwehren zunächst ein Bereitstellungsraum anzufahren. Von hier aus wird dann gemeinsam zur Einsatzstelle gefahren und der Einsatz im Zugrahmen koordiniert. Dieses Einsatztaktik ist seit einigen Jahren gängige Praxis bei den Feuerwehren der Stadt Bad Gandersheim und bietet mit Ausnahme der etwas längeren Alarmierungszeit deutliche Vorteile beim eigentlichen Einsatz. Der Bereitstellungsraum für den 1. Löschzug befindet sich auf dem Gelände des alten Altgandersheimer Bahnhofs, an dem auch kurz nach der Alarmierung die Kräfte eintrafen um dann gemeinsam den Einsatzort anzufahren. Nach dem Eintreffen am Dankelsheimer Waldrand, war die Lage noch recht unübersichtlich. Der Zugführer des 1. Löschzugs Andrè Kath aus Dankelsheim lies zunächst eine Wasserversorgung zum angenommenen Brandobjekt errichten. Während der Aufbautätigkeiten wurde schnell klar, das dieser Einsatz größere Dimensionen annehmen würde. Zwei Jugendliche die sich in der Nähe der Partyhütte aufhielten, berichteten von einer Feier die in der Hütte stattfand, als plötzlich der Brand ausbrach. An der Feier nahmen ca. 8 – 10 Personen teil, von denen Einige nach dem Ausbruch des Feuers panisch die Hütte verlassen haben sollen. Den vor Ort angetroffenen Jugendlichen war nichts über den Verbleib der vermissten und teilweise stark alkoholisierten Partygäste bekannt, auch nicht ob alle Personen die Hütte rechtzeitig verlassen konnten. Inzwischen wurde die Brandbekämpfung der
Hütte, sowie die Personensuche in der Hütte durch den Einsatz von
Atemschutzgeräteträgern sichergestellt. Da eine so große Anzahl von Einsatzkräften, die deutlich unterschiedliche Aufgaben wahrnehmen sollen, nicht mehr mit den Bordmitteln einer Ortsfeuerwehr mit Grundausstattung geführt werden kann, wurde die Technische Einsatzleitung (TEL) des Brandabschnitts Nordost mit alarmiert. Die TEL Nordost ist in der FTZ Bad Gandersheim stationiert und wird mit speziell für die Lageführung ausgebildeten Personalen aus dem gesamten Brandabschnitt besetzt. „Technische Einsatzleitungen sind als
Dienstleister der Feuerwehr für die Einsatzleiter vor Ort zu verstehen. Sie
sind Einheiten der Kreisfeuerwehr Northeim und haben die Aufgabe bei
Schadensereignissen eine zielgerichtete Koordination aller Einsatzkräfte
sicherzustellen.“ So der Zugführer der TEL im Landkreis Northeim Marco
Waßmann, der ebenfalls mit vor Ort war. „Das Personal der TEL übernimmt
nicht die Führung des Einsatzes, das obliegt weiterhin dem zuständigen
Einsatzleiter der Einsatzstelle. Es wird lediglich die Ausstattung der TEL,
bestehend aus verschiedenen Funkgeräten, EDV gestützten Lagekarten und
Personal zur Führungsunterstützung bereitgestellt. Der Einsatzleiter behält
immer die volle Entscheidungsbefugnis und Verantwortung für seinen Einsatz.“
Eine wesentliche Maßnahme bei einem Einsatz dieser Größenordnung ist die
Unterteilung des Einsatzgebietes nach taktischen Gesichtspunkten („Ordnung
des Raumes“) und die Schaffung von untergeordneten Führungsstrukturen, z. B.
durch Einsatzabschnitte. In diesem Übungsszenario wurden verschiedene
Einsatzabschnitte gebildet und die Trennung der Funkkreise vorgenommen, um
hier einen geordneten Sprechfunkverkehr sicherstellen zu können. Schnell wurde die Einsatzstelle bei der
eingeklemmten Person ausgeleuchtet, die Person (Dummypuppe) routiniert durch
den Einsatz von Hebekissen aus der misslichen Lage befreit und an den
Rettungsdienst übergeben. Weitere Fotoimpressionen der
Alarmübung finden Sie unter dem folgenden Hyperlink:
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| 29.07.2011 - Kameraden der FFW Helmscherode beteiligen sich auch 2011 wieder am Absperr- und Ordnungsdienst für die Gandersheimer Domfestspiele |
| . Die Gandersheimer Domfestspiele sind weit über die Grenzen Bad Gandersheims bekannt. In diesem Jahr stehen die Stücke „Sprüh`s auf jede Wand“, „Was Ihr wollt“, „AIDA“, „Wie im Himmel“ und als Kinderstück „Pinocchio“ auf dem Programm. Auch die Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Bad Gandersheim sind seit vielen Jahren in die Arbeit und den Ablauf eingebunden, indem der Absperr- und Ordnungsdienst für alle Aufführungen übernommen worden ist. Natürlich sind die Kameraden der Feuerwehr Helmscherode seit Anbeginn dieser Absperrdienste mit dabei.
Zum Absperrdienst gehört die Absperrung der Innenstadt für den öffentlichen Straßenverkehr mit Kraftfahrzeugen, damit die Besucher ungestört vom Verkehrslärm die Vorführungen genießen können. An verschiedenen markanten Absperrpunkten sind Kameradinnen und Kameraden postiert, um für Rettungsfahrzeuge die Absperrung schnell beiseite zu schaffen und verunsicherten Verkehrsteilnehmer den richtigen Weg zu weisen.
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| 18./19.06.2011 - Isetta-Parade beim Dorffest der Freiwilligen Feuerwehr Helmscherode |
| . So ein Dorffest mit einer ungewöhnlich großen Besucheranzahl wie in diesem Jahr hat Helmscherode bisher nur selten erlebt. Es ging wie in den vergangenen Jahren in dörflicher Atmosphäre los. Für jeden Besucher wurde etwas geboten, von einem leckeren Kuchenbuffet im Feuerwehrhaus, über Gegrilltes von Gasgrill und kühle Getränke. Für die Kinder des Dorfes wurden Spiele angeboten. Im Laufe des Samstagnachmittags trafen ca. 25 Oldtimer vom Typ BMW Isetta vor dem Festplatz ein. Die Besitzer der Vehikel befanden sich auf einer Ausfahrt durch die Region und waren am frühen Samstagmorgen von einem Isettatreffen, das im nahen Bockenem stattfand, gestartet. Kurz vor der Rückkunft kehrten die "Knutschkugel"-Besitzer noch schnell in Helmscherode ein, um sich für die letzten Kilometer zu stärken. Natürlich wurde nach dem Besuch der Gäste am Samstag und Sonntag noch kräftig in Helmscherode weitergefeiert. |
| 22.01.2011 - Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Helmscherode |
| . Auf der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Helmscherode, die am vergangenen Sonnabend im Schulungsraum der Feuerwehr stattfand, konnte der Ortsbrandmeister Martin Rademacher 23 Brandschützer der eigenen Wehr (22 Aktive, ein passives Mitglied) sowie die Ortsvorsteherin Hiltrud Miehe begrüßen. Da sich der Stadtbrandmeister Axel Röstel aufgrund überschneidender Sitzungen für einen späteren Zeitpunkt angekündigt hatte, eröffnete Rademacher die Versammlung um 19:30 Uhr in diesem Kreis. Nach Feststellung der Beschlussfähigkeit und Verlesung des Protokolls der Vorjahressitzung berichtete Rademacher über die Aktivitäten der Ortswehr im vergangenen Jahr. Glücklicherweise gab es auch in 2010 keinen Einsatz im eigenen Ortsgebiet. Insgesamt war ein Brandeinsatz und einige Hilfeleistungseinsätze in der Jahresstatistik zu verzeichnen. Auch im vergangenen Jahr beteiligten sich die Helmscheröder wieder an den Absperrdiensten für die Domfestspiele. Hier dankte Rademacher besonders dem Ehrenortsbrandmeister Wilfried Arndt für sein persönliches Engagement diesbezüglich. Beim Unterpunkt Dienstabende ermahnte Martin Rademacher die Anwesenden erneut die Dienstabende regelmäßig zu besuchen. Obwohl sich die Ausbildung und das Themenangebot in den letzten Jahren stetig verbessert hat, seien die Dienstabende 2010 eher mäßig besucht gewesen. Höhepunkte der Ausbildung im vergangenen Jahr waren u.a. die Ausbildung im März „Personenrettung nach Verkehrsunfall“. Hierbei kam der Rüstwagen (RW) der FTZ Bad Gandersheim und hydraulisches Hilfeleistungsgerät zum Einsatz. Im August wurde die „Wasserförderung über Schlauchbrücken“ mit Einsatz des Schlauchwagens (SW) der FTZ Bad Gandersheim praktisch durchgeführt. Weitere Schwerpunkte der Ausbildung waren theoretische Unterweisungen zu aktuellen Themen des Brandschutzes, so z.B. die Gefahren, die bei der Brandbekämpfung von Photovoltaikanlagen, ausgehen. Dieses Thema wird die Brandschützer aufgrund aktueller Geschehnisse auch im kommenden Jahr verstärkt beschäftigen.
Die Integration in den 1. Löschzug der
Freiwilligen Feuerwehr Bad Gandersheim, die aus den Wehren Dankelsheim,
Gehrenrode und Helmscherode besteht, ist nahezu vollständig vollzogen und
wurde in 2010 insgesamt in drei gemeinsamen Übungen weiter ausgebaut. Nach
Übungen im Frühjahr in Gehrenrode und im Sommer in Dankelsheim, fand im
Oktober letzten Jahres eine Zugübung in Helmscherode statt. Hierbei wurden
neben der Rettung von Personen aus Gebäuden durch Atemschutzgeräteträger
auch die Tätigkeiten bei der Errichtung einer Schlauchüberführung
(Schlauchbrücke) und die Wasserförderung über längere Wegstrecken weiter
vertieft. Auch im Jahr 2010 beteiligte sich die Feuerwehr Helmscherode
wieder an den Altpapiersammlungen für die Jugendfeuerwehr Gremsheim. Hier
dankte Rademachern besonders den Kameraden Wilfried Arndt und Hennig Probst,
die durch den Einsatz ihrer privaten Traktoren nebst dem erforderlichen
Kraftstoff die effektive Sammlung im eigenen Ortsteil ermöglicht haben.
Um 20:30 Uhr wurde die Versammlung von
Martin Rademacher offiziell beendet. Im Anschluss an den offiziellen Teil
wurde ein Imbiss gereicht, kurz nach dem beginn der „Essensausgabe“ konnten
die Helmscheröde abschließend noch den Stadtbrandmeister Axel Röstel als
späten Gast in ihren Reihen begrüßen. Röstel, der trotz des „strammen“
Programms verschiedener Jahrshauptversammlungen im
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06.11.2010 -
Freiwillige Feuerwehr Helmscherode rettet Katze (im Vorbeigehen) vorm
Erstickungstod Nicht
schlecht staunten die Bewohner eines Hauses in Helmscherode, als Sie am
Sonnabendmorgen die Rollläden Ihrer Fenster öffneten. Auf einem Holzspalier
am Grundstückseingang saß eine zunächst nicht definierbare Kreatur mit einer
Konservendose auf dem Kopf. Zunächst vermuteten die Anwohner einen
Steinmarder, doch bei genauerem Hinsehen entpuppte sich das Tier als eine
kleine Katze. Das total verängstigte Geschöpf hatte sich in der Nacht wohl
an den „Gelben Säcken“, die in einer hölzernen Mülltonnenbox gelagert waren,
zu schaffen gemacht. Beim Versuch an den wohlriechenden Inhalt einer leeren
Dose Katzenfutter zu gelangen war das Tier vermutlich zu weit in die Dose
hineingeschlüpft. In seiner Not hatte es sich noch auf das nahe Holzspalier
retten können. Aufgrund des total durchnässten Fells ist anzunehmen, dass es
hier die halbe Nacht lang ausgeharrt hat. Während die Hausbewohner noch überlegten wie das Tier nun zu befreien wäre, kamen Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Helmscherode, die sich an der Altpapiersammlung für die Jugendfeuerwehr Gremsheim beteiligten, am Ort des Geschehens vorbei. Ohne lange zu zögern, befreite ein beherzter Feuerwehrmann das Kätzchen aus seiner misslichen Lage. Nach einer kurzen Phase der Orientierungslosigkeit flüchtete der Stubentiger auf schnellen Pfoten und verschwand in der Ferne. Es ist anzunehmen, das die Katze keine Folgeschäden davongetragen hat. Dieser Einsatz zeigt einmal wieder, dass die Feuerwehrleute de Feuerwehr Helmscherode auch bei Expeditionen ins Tierreich Ihren Mann stehen können! |
| 11.10.2010 - Gemeinsame
Herbstübung des 1. Löschzuges der Freiwilligen Feuerwehr Bad Gandersheim
Am Montag den 11.10.2010 fand im Ortsteil Helmscherode die gemeinsame Herbstübung des ersten Löschzuges der Freiwilligen Feuerwehr Bad Gandersheim statt. Da die Übung aus der Bereitstellung heraus
durchgeführt werden sollte, fanden sich die beteiligten Feuerwehren aus den
Ortsteilen Helmscherode, Gehrenrode und Dankelsheim, sowie die Besatzungen
eines Schlauchwagens und eines Rettungswagens der Schwerpunktfeuerwehr Bad
Gandersheim um 18:30 Uhr am Feuerwehrgerätehaus Helmscherode ein. Die
Lageeinweisung in das Übungsgeschehen erfolgte durch den Ortsbrandmeister
Martin Rademacher, der auch maßgeblich an der Planung und Vorbereitung
dieser Zugübung beteiligt war. Die Einsatzkräfte die unmittelbar am und im
Brandobjekt eingesetzt wurden, sollten mit einem möglichst realistischen
Szenario konfrontiert werden. Hierzu wurden zur Darstellung der vermissten
Personen neben zwei Dummy-Puppen auch zwei Mitglieder der Jugendfeuerwehr
Gremsheim im Gebäudekomplex positioniert. Letztere machten lautstark auf
Ihre angenommenen Verletzungen aufmerksam. Ergänzend wurde der Werkstatt-
und Lagerbereich der Tischlerei mittels Nebelmaschine künstlich vernebelt. Nachdem die Wasserversorgung errichtet war, konnte der Innenangriff und die Menschenrettung eingeleitet werden. Hierzu waren insgesamt fünf Atemschutzgeräteträger, die in zwei Trupps agierten, eingesetzt. Zuerst wurden die realen Verletztendarsteller vom ersten Atemschutztrupp aus dem vernebelten Gebäudekomplex gerettet, hierbei kam unter anderem auch ein Rettungstuch zum Einsatz. Die verletzten Personen wurden nach Ihrer Rettung dem Rettungsdienst der Schwerpunktfeuerwehr Bad Gandersheim übergeben, die zum Eigenschutz der an der Übung beteiligten Einsatzkräfte mit vor Ort waren. Bei den Rettungstätigkeiten erlitt ein
Atemschutzgeräteträger einen simulierten Schwächeanfall und musste vom
Atemschutz-Sicherungstrupp aus dem Gebäude gerettet werden. Diese flexible
Art der Lageergänzung wird gern von den Verantwortlichen vor Ort
eingesteuert, um die Einsatzkräfte auch auf unvorhergesehene Szenarien
vorzubereiten. Natürlich nur wenn es der Übungsverlauf zulässt. Mehr Fotos der Übung:
www.kfv-northeim.de/Uebungsfotos/1.LZUG_11.10.2010/html/index-1.html |
| 04.09.2010 - Feuerwehr
Helmscherode führt erneut Altpapiersammlung durch
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| 18.08.2010 - Ausbildung am
SW 2000 - Wasserförderung über 'Schlauchbrücken' Am Mittwoch den 18.08.2010 führten die Kameraden der Feuerwehr Helmscherode im Rahmen eines normalen Dienst- und Übungsabends eine Ausbildung mit dem Schlauchwagen (SW 2000) der FTZ Bad Gandersheim durch. Schwerpunkt der Übung war Überquerung von
Verkehrswegen mit die Wasserförderstrecken. Die Ausbildung musste kurzzeitig
wegen Starkregen unterbrochen werden. |
| 21.06.2010 -
Feuerwehr Helmscherode übt gemeinsam mit dem 1. Löschzug die Brandbekämpfung
und Menschenrettung Am Montag den 21.06.2010 trainierten die Feuerwehren des Löschzuges 1 gemeinsam das Zusammenspiel im Zugrahmen. Zum Löschzug 1 gehören die Ortsfeuerwehren Dankelsheim, Gehrenrode und Helmscherode. Die Übung war den beteiligten Wehren im Vorfeld bekannt und wurde aus der Bereitstellung begonnen.
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31.03.2010 Übung / Ausbildung: Personenrettung nach Verkehrsunfall --> Fotoimpressionen der Ausbildung <-- Am Mittwoch den 31.03.2010 führten die Kameraden der Feuerwehr Helmscherode im Rahmen eines normalen Dienst- und Übungsabends eine Ausbildung mit dem Rüstwagen (RW) der FTZ Bad Gandersheim durch. Die Ausgangssituation für diese Ausbildung basierte auf der angenommenen Lage, dass eine Person bei einem Verkehrsunfall im Ortskern von Helmscherode in einem PKW eingeklemmt war. Die ersten Einsatzkräfte vor Ort waren die Kameraden der Feuerwehr Helmscherode. Neben Verkehrssicherungsmaßnahmen und dem bereitgestelltem Brandschutz, wurde sich auch um die eingeklemmte Person gekümmert. Da sich bedingt durch die Unfallfolgen keine Fahrzeugtür öffnen ließ, wurde der Rüstwagen der FTZ Bad Gandersheim zur Unterstützung nachalarmiert.
Nach dem Eintreffen der nachgerückten Kräfte begann der eigentliche Teil der Ausbildung. Unter der Anleitung der Rüstwagen Besatzung, die aus den Kameraden der Schwerpunktfeuerwehr Bad Gandersheimer Michael Brakel, Fred Bruns und Mike Griggel bestand, wurden die einzelnen Gerätschaften die zur technischen Hilfeleistung bei Verkehrsunfällen zum Einsatz kommen, zu einem Ablageplatz in der Nähe des Unfallfahrzeugs verbracht. Zunächst erläuterte Michael Brakel den 11 Kameraden der Feuerwehr Helmscherode die Möglichkeiten die einer kleinen Ortswehr bei einem Verkehrsunfall zu Verfügung stehen, ohne auf spezielle Hilfsmittel zurückgreifen zu müssen. Nach dieser ersten Lektion kam schwereres Rettungsgerät zum Einsatz. Jeder bekam unter Anleitung die Möglichkeit das Hilfeleistungsgerät, von A wie Abroller für Klebeband bis Z wie Zange zum Durchtrennen der Batterieleitung, praktisch zu bedienen. Natürlich unter Beachtung aller Sicherheitsmaßnahmen zum Schutze des verunfallten Fahrzeugführers und den eingesetzten Rettungskräften. Und so wurde der Patient langsam aber sicher mittels hydraulischem Rettungsgerät aus dem Fahrzeugwrack befreit. In der Fachsprache der Feuerwehr heißt diese Art „patientenschonende Rettung“. Hierbei wird versucht, die physische Belastung für den Patienten möglichst gering zu halten. Nachdem das gelungen war und der Verunfallte virtuell dem Rettungsdienst übergeben wurde, bestand die Möglichkeit den Umgang mit den eingesetzten Rettungsmitteln zu vertiefen. So kamen nochmals die hydraulische Schere, der Spreizer sowie diverse Hydraulikstempel zum Einsatz. Auch wurde mit verschiedenen Trennschleifern und Sägen das Befreien von verunfallten Personen aus einem Fahrzeugwrack geübt.
Die teils hohen körperlichen Anforderungen und Anstrengungen beim Einsatz mit hydraulischen Rettungsmitteln waren den Kameraden der Feuerwehr Helmscherode bis dato unbekannt. Spätestens am Ende der Übung war allen Teilnehmern klar, dass bei einem Hilfeleistungseinsatz dieser Art Schwerstarbeit von den Einsatzkräften geleistet wird. Dieser Ausbildungsdienstes im Rahmen der „technischen Hilfeleistung“ war Bestandteil einer Reihe von theoretischen Ausbildungen und einer Unterweisung am Rüstwagen RW im letzten Jahr um für den Ernstfall gut gerüstet zu sein. Ein besonderer Dank geht an die Kameraden der Schwerpunktfeuerwehr Bad Gandersheim, die diese Ausbildung hervorragend und federführend durchgeführt haben.
Text und Fotos: Thomas Bobrowski |
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| --> Fotoimpressionen der Ausbildung <-- | |
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13.02.2010 Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Helmscherode -->
Sehen Sie hier einige Impressionen der
Versammlung <-- |
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Beförderungen und Ehrungen standen im Mittelpunkt der
diesjährigen Jahreshauptversammlung der Ortsfeuerwehr Helmscherode, die vom
Ortsbrandmeister Martin Rademacher um 19:45 Uhr eröffnet wurde. Zunächst begrüßte Rademacher die zwei anwesenden Gäste der Versammlung, die Ortsvorsteherin der Gemeinde Helmscherode Hiltrud Miehe und den Stadtbrandmeister der Stadt Bad Gandersheim Axel Röstel, sowie die anwesenden Kameraden und Kameradinnen der Helmscheröder Wehr. Besonders begrüßte er auch ein neues Mitglied in den eigenen Reihen. Mit Saskia Schulz, die jüngst von der Jugendfeuerwehr Gremsheim in die Ortsfeuerwehr Helmscherode übergetreten ist, sind nun 4 aktive Frauen in der Feuerwehr Helmscherode zu verzeichnen. |
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Nach Feststellung der Beschlussfähigkeit und Verlesung des Protokolls der Vorjahressitzung berichtete Rademacher über die Aktivitäten der Ortswehr im vergangenen Jahr. Glücklicherweise gab es auch in 2009 keinerlei Brandeinsätze oder technische Hilfeleitungen innerhalb des Ortsgebiets Helmscherode zu verzeichnen, sodass sich die Feuerwehr voll umfänglich der Ausbildung und der Aufrechterhaltung des Ausbildungsstandes widmen konnte. Hierbei sei besonders erfreulich zu verzeichnen, das sich vermehrt auch Kameraden ohne Führungsauftrag in die Ausbildung einbringen und durch Einsatz multimedialer Technik einen bemerkenswerten Beitrag zum Halten und Verbessern des Ausbildungsstandes der eigenen Kameraden leisten. Leider ist trotz dieses Engagements ein Rückgang beim Besuch der Dienstabende zu verzeichnen. Hier ermahnte Rademacher alle Mitglieder, sich wieder aktiver am Feuerwehrdienst zu beteiligen. Um auch den auswärts Berufstätigen oder den Schichtarbeitern die Möglichkeit zu geben, Ausbildungsdienste zu besuchen, seien für das Jahr 2010 ganztägige Zusatzausbildungen an verschiedenen Samstagen geplant. Informationen hierzu werden rechtzeitig bekannt gegeben. Insgesamt wurden drei Lehrgänge (Truppmann I, Truppmann II und Atemschutzgeräteträger) an der FTZ Bad Gandersheim besucht und erfolgreich abgeschlossen.
Neben dem normalen Dienstgeschehen wurde der Ausbildungsstand der Kameradinnen und Kameraden durch die Teilnahme an den Feuerwehrwettbewerben für den Brandabschnitt Nordost des Landkreises Northeim und drei Einsatzübungen in Gehrenrode (1) und Helmscherode (2) überprüft. Speziell die Übung, die im April im eigenen Ortsgebiet abgehalten wurde, brachte wertvolle Erkenntnisse über das Zusammenwirken verschiedener Feuerwehren, insbesondere der Wehren des 1. Löschzuges und der benachbarten Stützpunktfeuerwehr Altgandersheim. Primär sollte hier die Wasserförderung und der Einsatz von Atemschutzgeräteträgern geübt werden. Die zweite Übung, die Ende November in Helmscherode durchgeführt wurde, zeigte neben routiniert durchgeführten Tätigkeiten auch klare Ausbildungsdefizite der eingesetzten Kräfte in Teilbereichen auf. Hier verwies Rademacher nochmals auf die Zusatzdienste die in 2010 angeboten werden sollen. Er motivierte insbesondere die Kameraden die sich in letzter Zeit vom Feuerwehrdienst zurückgezogen haben, diese Change der Ausbildung wahrzunehmen. Darüber hinaus wurden im Jahr 2009 eine Braunkohlwanderung, das Osterfeuer, ein Dorffest sowie mehrere Altpapiersammlungen für die Jugendfeuerwehr Gremsheim und die Absperrdienste für die Domfestspiele 2009 durchgeführt. Kassenbericht 2009 Bevor zu den Beförderungen und Ehrungen übergegangen wurde, verlas der Kassenwart Thomas Schulz den Kassenbericht 2009. Der Kassenprüfer der letzten Amtsperiode Norman Drücker berichtete über keinerlei schwerwiegende Unregelmäßigkeiten innerhalb der Kassenführung und bat, auch in Namen seines Mitstreiters im Amt, um Entlastung des Vorstands. Dieser Bitte wurde von der Versammlung stattgegeben. Im Anschluss wurde Wilfried Kelp einstimmig für die nächsten zwei Jahre als neuer Kassenprüfer gewählt. Zusammen mit Hendrik Geske, der an diesem Abend verhindert war, ist er nun als Kassenprüfer der Feuerwehr Helmscherode eingesetzt. Beförderungen und Ehrungen Wie Eingangs erwähnt, standen auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Helmscherode die Beförderungen und Ehrungen im Mittelpunkt. So konnten in diesem Jahr gleich 6 Mitglieder ihre neuen Dienstgrade, sowie die ihre Ehrungen entgegennehmen.
Tanja Basso wurde nach bestandener Grundausbildung (Truppmann I) zur Feuerwehrfrau befördert. Gleichzeitig nahm ihr der Stadtbrandmeister Axel Röstel das Versprechen ab, immer eine „ehrenhafte und zuverlässige Feuerwehrfrau“ zu sein. Weiterhin wurde Svenja Rademacher zur Oberfeuerwehrfrau und Renzo Schulze zum Hauptfeuerwehrmann befördert. Nach den Beförderungen, die vom Ortsbrandmeister durchgeführt wurden, übernahm der Stadtbrandmeister die „Regie“ und wies in einer kurzen Rede auf die Besonderheit der nun folgenden Auszeichnungen hin. Für 25 Jahre im Dienste des Niedersächsischen Feuerlöschwesens wurden folgende Mitglieder mit dem Ehrenzeichen des Bundeslandes Niedersachsen ausgezeichnet: Manfred Barthels, Uwe Schnorr und Klaus Pahnke. Nach der Verleihung der Abzeichen und der Urkunden an die Drei, schmetterten die Kameradinnen und Kameraden im Dorfgemeinschaftshaus Helmscherode ein dreifaches „Gut Wehr“ auf die beförderten und geehrten Mitglieder in den Raum.
Grußworte der Gäste
Im Anschluss kamen die Gäste
zu Wort. Hiltrud Miehe überbrachte in Ihrer Eigenschaft als Ortsvorsteherin
die Grüße von „Stadt und Rat“ und danke der Feuerwehr Helmscherode für ihren
Einsatz im Jahr 2009. Norman Drücker, selbst Feuerwehrmitglied, danke der
Feuerwehr Helmscherode in seiner Eigenschaft als Vorsitzender des
Bürgervereins Helmscherode für die gute Zusammenarbeit und die Synergien
beider Gruppierungen in der
Im folgenden Verwies er auf
die grundlegend überarbeitete Webseite des Kreisfeuerwehrverband Northeim
e.V., für deren Neugestaltung und Aktualität sich maßgeblich ein Mitglied
der Feuerwehr Helmscherode und zugleich Mitglied der Pressegruppe der
Kreisfeuerwehr Northeim verantwortlich zeichnet. Auf dieser Webseite, die im
Internet unter der Adresse
www.kfv-nom.de zu erreichen ist, ist es den einzelnen Pressewarten im
Landkreis möglich, direkt und ohne technische Fachkenntnisse in der
Webseitenerstellung, Berichte zu Feuerwehreinsätzen, -übungen oder
allgemeinen Nachrichten nahezu zeitverzuglos zu publizieren. Diese schnelle
und effektive Art der Berichterstattung ist ein wichtiges Kriterium für
erfolgreiche Öffentlichkeitsarbeit und zugleich ein Aushangschild für die
Freiwilligen Feuerwehren im Landkreis Northeim und im Stadtgebiet Bad
Gandersheim. „Die Arbeit der Pressewarte sei zwar eine andere als die Arbeit
am Brandherd oder an der Unfallstelle...“, stellte Röstel fest, „...ist aber
keinesfalls geringfügiger zu bewerten...“ Zusammenfassend dankte er Thomas
Bobrowski für die Schaffung dieses Internetportals und sein Engagement
innerhalb der Pressegruppe der Kreisfeuerwehr Northeim. Weiterhin berichtete
Röstel über einiges zu laufenden Projekten im Feuerwehrwesen auf regionaler
und überregionaler Ebene. Zu nennen sind hier nur einige Stichpunkte wie
digitale
Dieser hatte unter dem Punkt „Verschiedenes“ noch die Termine für die Feste und Veranstaltungen im Jahr 2010 auf der Tagesordnung, die auch auf der Webseite der Feuerwehr Helmscherode einzusehen sind. Um 21:10 Uhr wurde die Versammlung offiziell beendet. Im Anschluss an den offiziellen Teil wurde eine Vesper gereicht und der Abend mit vertiefenden Gesprächen zur Kameradschaftspflege ausgedehnt. |
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. --> Sehen Sie hier einige Impressionen der Versammlung <-- Text und Fotos: Thomas Bobrowski |
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24.01.2010 Braunkohlwanderung der Feuerwehr Helmscherode . |
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| Am 24. Januar
2010 führte die Feuerwehr Helmscherode ihre traditionelle
Braunkohl-wanderung durch. In diesem Jahr ging es in den Landkreis
Hildesheim ins ca. 7 km entfernte Graste. Die Route, die an diesem Tag
gewählt wurde um abseits des Autoverkehrs zu wandern, betrug neun Kilometer.
Bei eisigen Minusgraden marschierten die ca. 40 Wanderer auf verharschtem
Schnee ihrem Ziel entgegen um nach nach ca. 3 Stunden in der Gaststätte in
Graste auf die Helmscheröder "Nichtwanderer" zu treffen. Hier wurde dann
gemeinsam der Grünkohl, der mit reichlichen fleischlichen Beilagen gespickt
war, verzehrt. |
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Sehen Sie hier einige
Impressionen des Tages <-- Text: Thomas Bobrowski, Fotos: Fabian Bobrowski |
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| 03.01.2010 Bratwurst und warme Getränke am Hagenweg Helmscherode |
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Einige Kameraden der Feuerwehr Helmscherode organisierten an diesem Tag einen spontanen Bratwurst und Glühweinstand am Ende der Rodelstrecke. Auch wenn der Grill bei den Minusgraden nur sehr schleppend in Gang kam, wurde dieses Angebot dankend von den ca. 40 Besuchern angenommen. Bis zum Einbruch der Dunkelheit wurde gerodelt. Ein fettes Dankeschön an "T. und T." für die tolle Idee und an die Helfer für die reibungslose Durchführung. Sollte die Wetterlage weiterhin den "Rodelbetrieb" im Hagenweg zulassen, ist eine Fortsetzung am kommenden Wochenende durchaus denkbar. --> Sehen Sie hier einige Impressionen des Tages <-- Text und Fotos: Thomas Bobrowski |
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24.11.2009 Alarmübung Ortsfeuerwehr Helmscherode: Brandeinsatz mit zwei vermissten Personen in einem Wohngebäudeanbau im Ortskern . |
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Am Dienstag den 24.11.2009 wurde die
Ortsfeuerwehr Helmscherode um 20:15 Uhr zu einem Brandeinsatz mit
Menschenrettung im eigenen Ort durch die Sirene alarmiert. Trotz der für Übung ungewöhnlichen Uhrzeit waren verhältnismäßig viele Einsatzkräfte zum Gerätehaus geeilt um Hilfe zu leisten. Auch die nicht feuerwehraktiven Helmscheröder Bürger, die sich sonst nur sehr verhalten für die Aktivitäten ihrer eigenen Wehr interessieren, waren vereinzelt auf den Beinen um dem vermeidlich realen Löscheinsatz als Schaulustige beizuwohnen. Ob nun wirkliches Interesse an der Arbeit ihrer Feuerwehr oder Sensationslust die Beweggründe waren, konnte abschließend nicht eindeutig geklärt werden. .
![]() . Aber auch externe Übungsbeobachter waren vor Ort. Der Stadtbrandmeister Axel Röstel, sein Stellvertreter Axel Weiberg und der Atemschutzbeauftragte der Stadtfeuerwehr Bad Gandersheim Klaus-Dieter Steinhoff waren nach Helmscherode gekommen, um sich einen Eindruck über die Einsatzbereitschaft der Helmscheröder Brandschützer zu verschaffen. Anfangs war die Lage am angenommenen Brandobjekt, einem Wohngebäudeanbau im Helmscheröder Ortskern noch relativ unklar. Dichter Rauch quoll aus dem Gebäudekomplex in dem sich noch zwei Personen aufhalten sollten. Die realistisch anmutende Übung die vom Ortsbrandmeister und dem Gruppenführer der Helmscheröder Feuerwehr Martin Rademacher und Tobias Arndt ausgearbeitet wurde, war schwerpunktmäßig auf die Überprüfung der Einsatzbereitschaft und die Vorgehensweise der eigenen Atemschutzgeräteträger ausgelegt. Um diesen ein realistisches Übungsszenario darzustellen, kamen auch die Nebelmaschine der FTZ Bad Gandersheim und zwei selbst angefertigte „Opferdummys“ zum Einsatz. .
![]() . Leider waren aus dem sonst 6 Personen starken „Atemschutzgeräteträger-Pool“ der Helmscheröder Brandschützer an diesem Abend nur zwei verfügbar. Um das Übungsvorhaben nicht zu gefährden, musste improvisiert werden. Nach Beratung mit den vor Ort befindlichen Übungsbeobachtern der Stadtfeuerwehr Bad Gandersheim, entschied der Ortsbrandmeister Martin Rademacher den Trupp zu Übungszwecken auch ohne den vorgeschriebenen Sicherheitstrupp einzusetzen. Optional stand die Nachalarmierung einer weiteren Feuerwehr mit Atemschutzgeräteträgern zu Disposition. Aufgrund der vorangeschrittenen Uhrzeit und der derzeit ohnehin durch andere Termine belasteten Feuerwehren des 1. Löschzuges, wurde sich gegen diese Variante entschieden, obwohl diese im Ernstfall unerlässlich gewesen wäre!
Text und Fotos: Thomas Bobrowski |
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Atemschutzüberwachungstafel im Eigenbau . |
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04.04.2009 Alarmübung Löschzug 1: Vollbrand einer Lagerhalle in der Ortsmitte von Helmscherode mit 3 vermissten Personen. |
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(tbo) Samstagnachmittag, zahlreiche
Bewohner der 156 Seelengemeinde Helmscherode, nutzen das herrliche
Frühlingswetter zur Haus-, Hof- und Gartenarbeit als um 14:55 Uhr die Ruhe
im Dorf unvermittelt durch dreimaliges Sirenengeheul der eigenen
Feuerwehrsirene unterbrochen wird. Die aktiven Feuerwehrangehörigen eilen
zum Gerätehaus um ihre Einsatzbereitschaft herzustellen. Noch ist die Lage
unklar, aber erste Informationen der Dorfbevölkerung weisen auf einen
Brand in einer Halle des ehemaligen Viehhandels Gerhard Ahrens hin.
Für diese wichtige Aufgabe sind die kleinen Ortswehren mit Grundausstattung primär ausgerüstet. So ist beispielsweise jedes Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF) u. a. mit einer Tragkraftspritze (TS) und entsprechenden Saug- und Druckschlauchleitungen zum Aufbau einer eigenen Wasserversorgung oder einer Wasserförderstrecke ausgerüstet. Von der Wasserentnahmestelle zum Brandobjekt waren ein Höhenunterschied von ca. 25 m und eine Entfernung von ca. 1 km zu überbrücken. Hierbei kamen insgesamt 4 Tragkraftspritzen zum Einsatz. Die zusätzliche Wasserversorgung war um 15:40 Uhr errichtet und lieferte nach dem „Wasser marsch“ Befehl ausreichende Wassermengen mit konstantem Wasserdruck.
Ortsfeuerwehr Dankelsheim:
Text und Fotos: Thomas Bobrowski |
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25.03.2009 Neue Ausrüstung für die Helmscheröder Feuerwehr (tbo) Die Helmscheröder Feuerwehr ist derzeit eine von vier Ortsfeuerwehren mit Grundausstattung im Stadtgebiet Bad Gandersheim, die über 4 Atemschutzgeräte auf ihrem Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF) und einer entsprechenden Anzahl ausgebildeter Personale verfügt. Die Feuerwehren Dankelsheim, Wrescherode und Dannhausen verfügen ebenfalls seit Anfang des Jahres über 4 Atemschutzgeräte. Da die Fahrzeuge der Wehren teilweise sehr ungleich sind und unterschiedliche Platzverhältnisse aufweisen, war es bei einigen nicht einfach, die zwei zusätzlichen Atemschutzgeräte zu montieren. Im TSF (Tragkraftspritzenfahrzeug) der Helmscheröder wurde aber eine nahezu optimale Lösung gefunden, es wurde eine ausziehbare Schlittenhalterung über der Aufnahmeverrichtung der C-Schlauchleitungen angebracht. Der bisher nur mit zwei Geräten bestückte Stauraum wird mit den vier Geräten nun voll und optimal ausgenutzt.
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. Zusätzlich bekamen die Helmscheröder Brandschützer zu ihrer persönlichen Schutzausrüstung (PSA) weitere Zusatzausrüstungen, die die Sicherheit im AGT Einsatz deutlich erhöht. Die Ausrüstung im Einzelnen: Handsprechfunkgerät mit Helmsprechsatz (Mikrofon und Kopfhörer für die Montage im Helm) Somit verfügt unsere Wehr nun über 4 Funkgeräte, die im Fahrzeug in speziellen Ladevorrichtungen mitgeführt werden. Die Geräte wurden vom Gerätewart der Feuerwehr Helmscherode Klaus Nothdurft fachmännisch im Fahrzeug verbaut und an die KFZ-Stromversorgung angeschlossen.
Zusatzausrüstung AGT Hierbei handelt es sich um eine kleine Tasche, die mittels Schlaufen und/oder Klettverschluss an der persönlichen Schutzausrüstung angebracht werden kann. Inhalt dieser Tasche:
Mobiles Totmannwarngerät (nach FwDv7 Notsignalgeber) Diese auch Totmannwarner genannten Geräte sind eine Art Bewegungsmelder. Wenn sich eine Person einige Zeit nicht bewegt, wird ein akustischer und optischer Alarm ausgelöst, die anfangs durch das Betätigen einer Taste am Gerät oder durch Bewegung wieder deaktiviert werden kann (Quittierung des Voralarms). Erfolgt keine Quittierung dieses Voralarms, wird das akustische Signal zunehmend lauter. Das Warngerät wird dabei an der Atemluftflasche oder dem Atemschutzgeräteträger befestigt und beim Anlegen der Ausrüstung aktiviert. Die Totmanneinrichtung reagiert auf Bewegungen des Feuerwehrangehörigen. Bleibt dieser eine gewisse Zeit (meist 20 bis 30 Sekunden) regungslos, wird ein kurzer Voralarm ausgegeben. Bewegt sich der Träger nach der Warnung nicht, wird der optische und akustische (etwa 100 dB) Hauptalarm ausgelöst. Dadurch können Helfer den Bewusstlosen einfacher lokalisieren.
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. 07.02.2009 Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Helmscherode (tbo) Am Samstag den 07.02.2009 um 19:30 Uhr fand im Dorfgemeinschaftshaus Helmscherode die Jahreshauptversammlung der Ortsfeuerwehr Helmscherode statt. Ortsbrandmeister Martin Rademacher begrüßte neben den Kameradinnen und Kameraden der eigenen Feuerwehr auch den stellvertretenden Stadtbrandmeister Axel Weiberg und die Ortsvorsteherin Hiltrud Miehe. In seinem Jahresbericht, ließ der Ortsbrandmeister das vergangene Jahr Revue passieren, in dem es für die Helmscheröder Feuerwehr keine Brandeinsätze gab. Insgesamt wurden 2008 sechs Hilfeleistungseinsätze im Dorf und der Kernstadt abgearbeitet. Hierzu zählten der Brandsicherheitswachdienst am Osterfeuer und die Absperrmaßnahmen bei den Domfestspielen. Highlight des Jahres war der Tag der Feuerwehr, mit dem die Helmscheröder zum einen auf die Bedeutung einer kleinen Ortsfeuerwehr mit Grundausstattung im Zusammenspiel mit anderen Feuerwehrkräften unter Beweis stellen wollten und zum anderen wollten Sie damit der Ernennung des ehemaligen Ortsbrandmeisters Wilfried Arndt zum Ehrenortsbrandmeister einen würdigen Rahmen verpassen. 34 Jahre gehörte Wilfried Arndt der Führungsspitze der Freiwilligen Feuerwehr in Helmscherode an. Von 1987 bis 2008 stand er als Ortsbrandmeister an der Spitze. Martin Rademacher würdigte Wilfried Arnd nochmals für sein jahrelanges Engagement und seinen klaren Kurs, dem die Helmscheröde Wehr heute mehr als 30 Aktive zu verdanken hat. Die Übungsabende wurden wie geplant durchgeführt. Neben einer Alarmübung im eigenen Ort nahmen die Helmscheröder an zwei weiteren Übungen, zusammen mit den Wehren des 1. Löschzuges, dem neben Helmscherode auch die Dörfer Gehrenrode und Dankelsheim zugehörig sind, teil. Auch an den Feuerwehrwettkämpfen in Wrescherode, dem Feuerwehrzehnkampf in Ackenhausen und dem Schießen in Gremsheim wurde im Jahr 2008 teilgenommen. Der Kamerad Ralf Oppermann, der schon im letzten Jahr die Aufgaben des stellvertretenden Ortsbrandmeisters kommissarisch wahrgenommen hatte, wurde im Zuge dieser Jahreshauptversammlung einstimmig für sechs Jahre in diesem Amt bestätigt. Beförderungen gab es für die Kameraden Stephan Kistner, Tobias Arndt und Thomas Bobrowski, die allesamt zu Hauptfeuerwehrmännern befördert worden sind. Andreas Schuhmann wurde zum 1. Hauptfeuerwehrmann befördert. Um ca. 22:00 Uhr schloss Martin Rademacher die Sitzung und bevor die Kameradinnen und Kameraden dem gemütlich Teil des Abends entgegenblicken konnten wurde noch eine üppige Vesper gereicht, deren Kosten gemeinsam von Wilfried Arndt als Dank für den Vorschlag zum Ehrenbrandmeister und von Martin Rademacher als Einstand zum Ortsbrandmeister getragen wurden. Nicht zu vergessen ist die ebenfalls großzügige Geste von Stefan Kistner, der alle Getränke des Abends anlässlich der Geburt seines Sohnes Ole übernahm. Text: Thomas Bobrowski
Foto: Klaus Notduft. |
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28.11.2008 (kur) Die Jugendfeuerwehr Gremsheim hat im zurückliegenden Jahr 2008 zum Gelingen des Feuerwehrfestes anlässlich des 130-jährigen Jubiläums der Ortsfeuerwehr Ackenhausen den Kindernachmittag mit gestaltet. Ackenhausens Ortsbrandmeister Michael Goslar übergab der Jugendfeuerwehr einen Geldbetrag von 150,00 €. Beim "Tag der Feuerwehr" in Helmscherode zu Ehren von Ehrenortsbrandmeister Wilfried Arndt wurde ein Spendenhelm zu Gunsten der Jugendarbeit in der Heberbörde aufgestellt. Martin Rademacher, neuer Ortsbrandmeister in Helmscherode übergab einen durch die Ortsfeuerwehr Helmscherode auf 200,00 € aufgestockten Betrag an Jugendfeuerwehrwart Sven Krenauer. Die Nachwuchsarbeit durch die Jugendfeuerwehr ist gut investiertes Geld, dass später allen Ortsfeuerwehren durch gut ausgebildete junge Kameradinnen und Kameraden zu Gute kommt. Die über 30 Jungen und Mädchen, sowie das Betreuerteam der Jugendfeuerwehr bedankten sich bei den Ortsfeuerwehren Ackenhausen und Helmscherode für die finanzielle Unterstützung.
Foto und Text: Kai-Uwe Roßtock |
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14.11.2008
(kur) Der Ehrenortsbrandmeister der Ortsfeuerwehr Helmscherode Wilfried Arndt wurde auf der Herbstsitzung der Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Bad Gandersheim am Freitag, den 14. November 2008 im Feuerwehrhaus der Schwerpunktfeuerwehr Bad Gandersheim mit einem Präsent von Stadtbrandmeister Axel Röstel verabschiedet. Stadtbrandmeister Axel Röstel würdigte in Anwesenheit von Bad Gandersheims stellvertretenden Bürgermeister Rüdiger Schäfer nochmals das Engagement von Wilfried Arndt für die Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Bad Gandersheim. Wilfried Arndt wird zusammen mit Bernd Gräbig die erfolgreiche Seniorenarbeit bei den sechzehn Feuerwehren des Stadtgebietes fortsetzen und somit weiterhin Kontakt zum Stadtkommando haben.
Foto und Text: Kai-Uwe Roßtock |
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08.11.2008
(kur) Die Kameradinnen und
Kameraden der acht Ortsfeuerwehren der Heberbörde haben am Samstag, den
08. November 2008 in den Ortschaften Ackenhausen, Altgandersheim, Clus,
Dankelsheim, Gehrenrode, Gremsheim, Helmscherode und Wolperode Altpapier
zugunsten der Jugendarbeit in der Jugendfeuerwehr Gremsheim gesammelt.
Der jeweilige Ortsbrandmeister war in seinem Dorf für das Einsammeln des
Altpapier verantwortlich. Die Bürgerinnen und Bürger wurden durch ein
Informationsschreiben und durch die örtlichen Medien über die Aktion
informiert. So stand auch in Helmscherode vor fast allen Haushalten Altpapier zur
Abholung bereit. Die Kameradinnen und Kameraden sammelten zusammen mit den
Mitgliedern der Jugendfeuerwehr das Altpapier ein. Mit unterschiedlich
großen Fahrzeugen wurde das Altpapier zum Hof Phillips nach Gremsheim
gefahren. Sogar mit Spielzeugtrettreckern holten Hannes, Frederik und
Sönke das Altpapier rund um den Hof Phillips zusammen. Auf dem Hof
Phillips wurde das angelieferte Altpapier auf Wunsch des
Altpapierabnehmers in DIN A 3 Formate per Hand und mit einer Bandsäge
zerkleinert und mit zwei Traktoren in eine 46m³ fassende Mulde geladen.
Als die Mulde voll war, wurde kurzerhand ein zweiter Anhänger
herangefahren und befüllt. Die acht Ortsbrandmeister und
Jugendfeuerwehrwart Sven Krenauer waren vom Ergebnis der Aktion sehr
angetan. Es hat alles gepasst. Die Kameradinnen und Kameraden haben alle
mit angefasst. Ein besonderer Dank gilt jedoch den Bürgerinnen und
Bürgern, den Betrieben und Firmen, die der Jugendfeuerwehr Gremsheim
Altpapier zur Abholung bereit gestellt haben. Der Erlös dieser Aktionen
fließt in die Jugendarbeit der Jugendfeuerwehr Gremsheim insbesondere zur
Finanzierung eines Fahrzeuges für die Jugendfeuerwehr. Die Jugendfeuerwehr
Gremsheim wird vier Sammlungen im Jahr durchführen.
Die jeweiligen Sammlungstermine werden rechtzeitig mitgeteilt. |
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Fotos und Text:
Kai-Uwe Roßtock |
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18.10.1008
Im Bereich des Gutshofes Helmscherode wurden an diesem Tag verschiedene Programmpunkte vorgeführt. Auftakt der Veranstaltung war eine Vorführung „Feuerwehr im Löscheinsatz“, bei der unter anderem auch Teile der Umweltfeuerwehr (FB4) des Landkreises Northeim zum Einsatz kamen. Weitere Vorführungen wie beispielsweise eine Fettexplosion, Rauchmelder, Kraftstoffbrand oder die Begehung von vernebelten Räumen waren nur einige weitere Programmpunkte des Tages. Darüber hinaus wurden in einer statischen Fahrzeugausstellung verschiedene Einsatzfahrzeuge und Gerätschaften der Feuerwehren ausgestellt.
Am Nachmittag wurde von der Freiwilligen Feuerwehr Altgandersheim die Rettung einer eingeklemmten Person aus einem PKW demonstriert.
Auch die Jugendfeuerwehr Gremsheim präsentierte sich in Helmscherode an einem Info-Stand, berichtete über Ihre Aktivitäten und stand für Interessierte Rede und Antwort. Brandschutzerziehung für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, Löschübungen mit Feuerlöschern und das Absetzen eines richtigen Notrufs wurden den Besuchern in Helmscherode ebenfalls anschaulich näher gebracht...
Weiterer Höhepunkt am Samstag in Helmscherode war die Ernennung des ehemaligen Ortsbrandmeisters Wilfried Arndt zum Ehrenortsbrandmeister. 34 Jahre gehörte Wilfried Arndt der Führungsspitze der Freiwilligen Feuerwehr in Helmscherode an. Von 1987 bis 2008 stand er als Ortsbrandmeister an der Spitze. Bürgermeister Heinz-Gerhard Ehmen würdigte das Engagement und nahm die dann Ernennung vor. Seinem klaren Kurs ist es zu verdanken, dass die Helmscheröde Wehr heute mehr als 30 Aktive hat. Text und Fotos: Thomas Bobrowski |
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Ehrenortsbrandmeister: Wilfried
Arndt |
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Historisches: An dieser Stelle bieten wir
Ihnen demnächst einen kleinen chronologischen Ablauf, mit einigen
"Highlights" aus unserer Feuerwehrgeschichte. Bis dahin müssen
Sie vorerst mit drei historischen Aufnahmen vorlieb nehmen. |
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